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Lokales Dresdner Forscherin veröffentlicht Buch über „Damaskuszimmer“
Dresden Lokales Dresdner Forscherin veröffentlicht Buch über „Damaskuszimmer“
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18:25 09.09.2015
Blick in das Dresdner Damaskuszimmer am im Japanischen Palais, dem Museum für Völkerkunde Dresden. ( Quelle: Oliver Killig)

Wie Scharrahs am Mittwoch auf Anfrage mitteilte, enthält der Band auch über 500 Farbfotos und historische Aufnahmen. D

ie Restauratorin hatte bis zum Ausbruch des Bürgerkrieges in Syrien jahrelang in Damaskus gearbeitet und forscht momentan in Hawaii. In Dresden arbeitet sie seit langem an der Restaurierung eines Damaskuszimmers, das seit vergangenem Herbst in einer ständigen Ausstellung zu sehen ist. Scharrahs gilt in der Fachwelt als führende Restauratorin für diese spezielle Innenarchitektur.

Der Name Damaskuszimmer steht für prächtig bemalte und mit verschiedenen Metallen verzierte Wand- und Deckenvertäfelungen aus Damaszener Wohnhäusern. Sie schmückten einst den Empfangsraum für Gäste und repräsentierten zugleich den Status des Hausbesitzers. Viele der Zimmer sind mit poetischen Inschriften verziert. In Nischen standen Bücher oder kostbare Gefäße. Bei Tee und Gebäck tauschte man sich hier über Gott und die Welt aus.

Heute sind nur wenige dieser Zimmer in Sammlungen weltweit verstreut. Scharrahs schätzt, dass noch etwa 300 Zimmer in Damaskus selbst existieren. Bei Auktionen tauchten immer wieder solche Vertäfelungen auf. Experten rechnen damit, dass mit steigenden Preisen und angesichts der dramatischen politischen Lage in Syrien Vertäfelungen illegal außer Landes gebracht wurden.

dpa

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