Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Lokales Dresdner Forscher erhält wichtigsten deutschen Forschungsförderpreis
Dresden Lokales Dresdner Forscher erhält wichtigsten deutschen Forschungsförderpreis
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:21 08.12.2016
Frank Jülicher  Quelle: Rene Gaens
Anzeige
Dresden

 Professor Dr. Frank Jülicher vom Max-Planck-Institut für Physik komplexer Systeme (MPI-PKS) in Dresden erhält gemeinsam mit neun weiteren Wissenschaftlern den Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis 2017. Als weltweit führender Wissenschaftler habe er es verstanden, „universelle physikalische Prinzipien in der komplexen Welt der lebenden Materie herauszuarbeiten“, begründet die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) die Preisvergabe. Der 51-jährige Jülicher gilt als weltweit führender Forscher im Bereich der Biophysik, der gemeinsam mit französischen Wissenschaftlern die Grundlagen der Dynamik aktiver Materie erarbeitete und sich in neuerer Zeit dem Verständnis der Selbstorganisation von Zellen in Geweben zugewandt hat.

„Professor Jülicher hat es außergewöhnlich gut verstanden, die theoretischen Arbeiten am MPI-PKS zusammenzuführen mit entsprechenden experimentellen Aktivitäten und anderem am MPI für molekulare Zellbiologie und Genetik“, lobte Sachsens Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange (SPD). Der Wissenschaftsstandort Dresden sei dadurch weltweit bekannt geworden. Jülicher ist seit 2002 Direktor des MPI-PKS und außerdem Professor für Biophysik an der TU Dresden. Den mit 2,5 Millionen Euro dotierten, wichtigsten Forschungsförderpreis Deutschlands wird er gemeinsam mit den anderen neun Preisträgern am 15. März in Berlin entgegennehmen. Die Preisgelder können bis zu sieben Jahre lang nach den Vorstellungen der Preisträger und ohne bürokratischen Aufwand für Forschungsarbeiten verwendet werden.

Von fs

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Die von der rot-grün-roten Stadtratsmehrheit beschlossene Kürzung im Etat der Dresdner Philharmonie um 250.000 Euro pro Jahr kann dazu führen, dass der Stadtrat ein neues Bespielungskonzept für den Kulturpalast verabschieden muss. Das stellt jetzt die Stadtverwaltung in einem internen Schreiben fest.

08.12.2016

Sieben Jahre lang war Kai Rahnfeld arbeitslos. Ohne Berufsausbildung hatte er keine Chance auf dem Arbeitsmarkt. Durch ein Projekt des Jobcenters Dresden fand der 43-Jährige nun eine Stelle in einer Dresdner Kaffeerösterei.

08.12.2016

Kerstin B. gab sich am Mittwoch, abgesehen davon, dass sie zu spät zu ihrer Verhandlung im Amtsgericht kam, erst sehr weinerlich, dann vergesslich und zögerlich und gelegentlich etwas zickig. Die 44-Jährigen soll am 5. September 2014 mit einer mit Stahlkugeln geladenen Schreckschusswaffe vom Balkon ihrer Wohnung am Albert Wolf-Platz in Prohlis geschossen haben.

08.12.2016
Anzeige