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Lokales Dresdner „Flora I“ erhält Silbermedaille im Bundeswettbewerb
Dresden Lokales Dresdner „Flora I“ erhält Silbermedaille im Bundeswettbewerb
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18:25 01.12.2018
Blick übern Gartenzaun: „Flora I“ gewann sowohl 2015 als auch 2018 den Dresdner Kleingartenpreis. Quelle: Catrin Steinbach
Dresden/Berlin

Die Kleingärtner der Striesener Sparte „Flora I e. V.“ haben beim 24. Bundeswettbewerb „Gärten im Städtebau“ eine Silbermedaille erhalten. Das teilte der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde mit. Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) und Detlef Thiel, Leiter des Amtes für Stadtgrün und Abfallwirtschaft, nahmen an der Preisverleihung teil.

Insgesamt wurden am Sonnabend in Berlin sechs Gold-, zehn Silber- und vier Bronzemedaillen verliehen. Die Auszeichnungen würdigen besondere soziale, ökologische und städtebauliche Leistungen der Kleingärtnervereine. Das Motto in diesem Jahr lautete: „Kleine Gärten – bunte Vielfalt“.

Besonders begeistert zeigte sich die Jury in diesem Jahr von der Innovationsfreude der Kleingärtner. Rent-a-Beet-Konzepte machen den Einstieg ins Gärtnern einfach, Ernte wird geteilt, damit Obst und Gemüse nicht vergammeln, und zahlreiche Artenschutzprojekte schaffen Refugien für seltene Tiere. Naturnahes Gärtnern steht ohnehin hoch im Kurs.

Projekte für mehrere Generationen

Mit solch zukunftsträchtigen und generationenübergreifenden Projekten punkteten auch die Dresdner Gärtner: In der „Flora I“ gibt es beispielsweise einen Seniorengarten, eine Schulgartenparzelle, einen Spielplatz und auch den Gemeinschaftsgarten „Vegibunt“. Künftig soll noch ein Feuchtbiotop in den Gemeinschaftsgarten integriert werden.

„Unsere 20 Finalisten sind herausragende Beispiele dafür, wie wichtig die kleinen Gärten für unsere Städte und Gemeinden sind“, erklärte Jürgen Sheldon, Vorsitzender der Jury des Bundeswettbewerbs. „Sie geben Insekten ein Zuhause, leben Integration und stehen als Gemeinschaft zusammen.“ Die Wertungskommission hatte im Juni alle 20 Bewerber besucht und unter die Lupe genommen.

Die Preise im Einzelnen

Mit einer Goldmedaille wurden Kleingärtner aus Berlin, Chemnitz, Hildesheim, Karlsruhe Landau und Rottweil ausgezeichnet. Silber ging an die Kleingärtner aus Bremen, Castrop-Rauxel, Dresden, Düsseldorf, Hamburg, Kellinghusen, Löderburg, München, Schwerin und Torgau. Eine Bronzemedaille konnten die Kleingärtner aus Altenburg, Kassel, Osterburg und Neunkirchen mit nach Hause nehmen.

Der Bundeswettbewerb „Gärten im Städtebau“ ist eine Art deutsche Meisterschaft der 14.000 Kleingärtnervereine. Er wurde 1951 ins Leben gerufen, um besondere städtebauliche, ökologische, gartenkulturelle und soziale Leistungen zu würdigen, mit denen Kleingärtnervereine über die Grenzen der Gartenanlage hinaus positive Impulse in das Wohnumfeld senden. Für die Endrunde qualifiziert sind die Gewinner der Landesvorauswahlen.

Von ttr

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