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Dresdner Eltern wollen Asyl-Container für Schüler-Speisung

Vorschlag Dresdner Eltern wollen Asyl-Container für Schüler-Speisung

Die Eltern im Dresdner Norden geben nicht auf: Zur Verbesserung des Platzangebots für die Schülerspeisung am Gymnasium Klotzsche setzt eine Initiative von Müttern und Vätern jetzt auf ungenutzte Container aus der ehemaligen Einrichtung für Asyl-Bewerber an der Ecke Blasewitzer/Fetscherstraße.

Die Asylunterkunft in der Johannstadt wird abgebaut. Eltern aus Klotzsche wollen einige der Container für ihre Schule.

Quelle: Dietrich Flechtner (Archiv)

Dresden. Die Eltern im Dresdner Norden geben nicht auf: Zur Verbesserung des Platzangebots für die Schülerspeisung am Gymnasium Klotzsche setzt eine Initiative von Müttern und Vätern jetzt auf ungenutzte Container aus einer Einrichtung für Asyl-Bewerber. Die Arbeitsgruppe Schulspeisung der Schule appelliert an die Stadt, Module aus der Container-Anlage des Landes an der Ecke Blasewitzer/Fetscherstraße zum Gymnasium auf der Karl-Marx-Straße umzusetzen. „Wir möchten Sie bitten, die Möglichkeit der Umsetzung dieser Container auf den Schulhof des Gymnasiums Dresden-Klotzsche zu prüfen“, heißt es in einem Schreiben, dass unter anderem an Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP), Bildungsbürgermeister Hartmut Vorjohann (CDU) sowie Stadträte und Ortsbeiräte adressiert ist.

Die Eltern kämpfen seit langem um ein besseres Raumangebot am Gymnasium. Bislang stünden für 830 Schüler und 70 Lehrer nur 120 Plätze für die Essenversorgung zur Verfügung. Das führe bereits zu einem Rückgang bei der Beteiligung der Schüler an der Schulspeisung. Das Land baut die Container-Anlage zurück, weil der Bedarf nicht mehr bestehe.

Bildungsbürgermeister Vorjohann verweist bislang darauf, dass die Aufstellung von Containern zu zeitaufwendig und mit dem für 2019 geplanten Sanierungsbeginn für das Gymnasium auch nicht mehr wirtschaftlich sei. Die Eltern halten dagegen auch eine Verbesserung für zwei Jahre für sinnvoll. Überdies stehe der Baustart noch nicht endgültig fest und könne sich noch um Jahre verzögern. Vorjohann betrachtet aber wohl auch die Misere um die Pausenräume als Druckmittel für eine zügige Einplanung der Sanierung.

Von Ingolf Pleil

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