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Lokales Dresdner Eishalle mit Rissen - DGB fordert Überprüfung der Vergabepraxis
Dresden Lokales Dresdner Eishalle mit Rissen - DGB fordert Überprüfung der Vergabepraxis
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22:37 09.09.2015
Es tropft hinein - die Energieverbund-Arena in Dresden. Quelle: Stephan Lohse
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Wenn nach vier Jahren das Dach Risse bekommt und die ausführende Baufirma pleite ist, dann liegt der Verdacht nahe, dass wieder einmal der billigste Anbieter zum Zuge gekommen war", sagte der für die Region Dresden-Oberes Elbtal zuständige DGB-Chef Ralf Hron. Dresden hätte sich seiner Ansicht nach einen Millionenschaden ersparen können, wenn bei der Ausschreibung von Anfang an auf Qualität und ein tariftreues Unternehmen gesetzt worden wäre. Hron kündigte eine Kampagne für ein neues Vergabegesetz an.

Die Eishalle musste am Mittwoch überraschend gesperrt werden, weil Tauwasser vom Dach heruntertropfte und an den Wänden entlanglief. An der gesamten Decke mit einer Fläche von 8000 Quadratmetern hatten sich bis zu mehrere Zentimeter breite Risse gebildet. Die Höhe des Schadens steht noch nicht fest. Es gibt auch noch keine Klarheit darüber, was passiert, wenn sich die 18 Zentimeter dicke Dämmung unter dem Dach mit Wasser vollgesogen hat. Ein Statiker soll nun die Traglast neu berechnen. Die Große Halle in dem Sportkomplex bleibt vorerst gesperrt. Die Anlage kostete rund 30 Millionen Euro und war erst 2007 eröffnet worden. Die Dach-Firma ist insolvent.

dpa

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