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Lokales Dresdner Arzt setzt Brustimplantate mit Weltraumtechnik ein
Dresden Lokales Dresdner Arzt setzt Brustimplantate mit Weltraumtechnik ein
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13:20 15.05.2017
Dr. med. Marwan Nuwayhid mit der Hightech-Variante unter den Brustimplantaten in der rechten Hand. In seiner linken Hand ist die herkömmliche Variante zu sehen.  Quelle: Anja Schneider
Dresden

 Raumfahrttechnik in der Schönheitschirurgie: Als erster sächsischer Arzt hat Dr. med. Marwan Nuwayhid, Leiter der Lanuwa Ästhetik in Dresden und Leipzig, neuartige Brustimplantate eingesetzt, die von den Bestrebungen profitieren, Materialien leichter zu machen. Entstanden sind so in den vergangenen zehn Jahren die sogenannten B-Lite-Implantate.

Der Vorteil: Die Neuerung wiegt dank spezieller Nanotechnik bei gleichem Volumen etwa 30 Prozent weniger als herkömmliche Implantate. Möglich machen das Luftbläschen. Diese werden von der Firma Polytech – eingekapselt und vernetzt, damit sie nicht klumpen können – in das gewöhnliche Silikon-Gel gebracht. Mehr Luft bedeutet weniger Gewicht. Und das ist besonders für sportliche und körperlich geforderte Patientinnen mit dem Wunsch nach einer Brustvergrößerung von Interesse. „Meine erste Patientin ist Friseurin. Leichtere Implantate bedeuten da eine enorme Entlastung für Halsmuskeln und Schultern. Die Patientinnen profitieren eindeutig“, sagt Dr. Nuwayhid.

Das Gewebe wird geschont, ein Absinken der Brust – auch bei schwachem Bindegewebe – vermieden. Zudem fallen dank der Gewichtsreduktion die Beschwerden nach der Operation geringer aus. Die Wundheilung verläuft schneller, die Arbeitsfähigkeit ist eher wieder hergestellt.

Wer diese Vorteile für sich nutzen möchte, muss allerdings etwas tiefer in die Tasche greifen. 6000 Euro kosten gewöhnliche Implantate, für die B-Lite-Version werden 1500 Euro mehr fällig. Deshalb empfiehlt der ästhetische Chirurg das „Silikon-Upgrade“ erst ab einem Implantat-Gewicht von 300 Gramm. „Darunter ist die Investition nicht lohnend.“ Für den aus dem Libanon stammenden Chirurgen sind die B-Lite-Implantate eine „Revolution“. „Die Behörden in Deutschland sind bei neuen Entwicklungen äußerst zurückhaltend. Deshalb ist in den nächsten Jahren nicht mit weiteren Neuerungen zu rechnen“, sagt Dr. Nuwayhid.

Die Brustchirurgie ist ein Schwerpunkt der Lanuwa Ästhetik. Etwa 200 Mal pro Jahr vergrößern, straffen oder verkleinern die Experten. Alle operativen Eingriffe finden in Leipzig statt, wo Dr. Nuwayhid seinen OP-Saal betreibt. „Natürlich könnte ich auch OP-Stunden in einem Dresdner Krankenhaus anbieten, aber in Leipzig habe ich mein Team und meine Instrumente.“ Mit dieser Variante fühlt er sich wohler. Montag und Donnerstag hält er Sprechstunden in Dresden ab, dienstags und freitags ist er in Leipzig aktiv. Kleinere Eingriffe sind auch in der Dresdner Praxis am Dr.-Külz-Ring möglich.

Kontakt: Lanuwa Ästhetik Dresden, Dr.-Külz-Ring 12, Tel.: 82 12777, telefonische Erreichbarkeit: Montag bis Donnerstag: 8 – 12 und 14 – 18 Uhr, Freitag: 8 – 14 Uhr

Von Christin Grödel

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