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Lokales Dresdens längste Wäscheleine
Dresden Lokales Dresdens längste Wäscheleine
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12:01 21.05.2018
Silvia Restel und Thomas Berthold sammeln Kinderbekleidung für das Soziale Kaufhaus. Quelle: Dietrich Flechtner
Dresden

Die Dresdner Wohnungsgenossenschaften wollen auch dieses Jahr wieder an „Dresdens längster Wäscheleine“ Kleiderspenden für bedürftige Dresdner sammeln. Die Aktion wird erneut Teil des „Sport- und Familientags“ am 3. Juni auf der Cockerwiese sein.

Neues Projekt ist an der Reihe

Das Projekt hat Tradition, nur der Empfangspartner ist dieses Jahr neu: Die gesammelten Kleiderspenden werden erstmals an das Soziale Kaufhaus übergeben, statt wie bisher an die Malteser. Bei der zehnten Auflage des Kleidersammelns wolle man eine neues Projekt begünstigen, erklärt DWG-Sprecher Thomas Barthold. Rund zehn Wäschekörbe mit insgesamt etwa 300 Kilogramm Kleidung kamen jeweils in den vergangen Jahren zusammen.

Einrichtung muss umziehen

Das Soziale Kaufhaus und die Sozialen Werkstätten sind ein Projekt des Sächsischen Umschulungs- und Fortbildungswerk Dresden (SUFW). Aktuell befindet sich die Einrichtung noch an der Könneritzstraße, steht aber aktuell vor einen Umzug. Ab September wird die Einrichtung mit über 80 Mitarbeitern aus verschiedenen Fördermaßnahmen an die Industriestraße in Trachenberge ziehen und dort in einem Gebäude mit dem Sozialen Möbeldienst zu finden sein.

Kleidung und Haushaltsgegenstände ab einem Euro

„Rund 2700 Kunden zählt das Soziale Kaufhaus monatlich“, berichtet die Leiterin Silvia Restel. Zum Großteil kommen Asylbewerber, aber auch viele Menschen mit dem Dresden-Pass. Ab einem Euro können sie Kleidung und Haushaltsgegenstände kaufen. In den angeschlossenen Werkstätten überprüfen, reinigen und reparieren die Mtiarbeiter die gespendeten Waren.

An Cockerwiese soll „Wohnung“ entstehen

„Besonders der Bedarf an Kinderkleidung ist hoch“, sagt Restel und freut sich auf Nachschub von der Wäscheleine des Aktionstages der DWG. Dabei soll sich die Cockerwiese in eine „Wohnung“ mit verschiedenen Zimmern verwandeln. Im „Badezimmer“ entsteht ein großer Pool, im „Kinderzimmer“ nimmt eine Eisenbahn kleine Passagiere mit, im „Schlafzimmer“ werden Mobiles gebastelt und im „Fitnessraum“ stellen sich Sportvereine vor. Im „Hof“ wird die Wäscheleine zu finden sein, an der Besucher Kleidung aufhängen können. Die aussortieren Klamotten sollten in einem tragbaren Zustand und sauber sein.

Von Janne Hauswald

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