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Lokales Dresdens beste Nachwuchshauswirtschafterin gekürt
Dresden Lokales Dresdens beste Nachwuchshauswirtschafterin gekürt
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23:47 09.09.2015
Wenn sie mit ihrer Lehre fertig ist, möchte Mandy Natzschka gern als Hauswirtschafterin in einem Privathaushalt arbeiten. Quelle: Dietrich Flechtner

Damit hat sie sich für den Landesentscheid qualifiziert, der voraussichtlich am 4. April bei der Sächsischen Bildungsgesellschaft (SBG) in Dresden stattfindet. Die Teilnehmer des Wettbewerbes wurden im ersten allgemeinen Test unter anderem zu Folgen beim Einsatz erneuerbarer Energien und den negativen Auswirkungen von Suchtmitteln befragt. Im Anschluss erhielten sie berufstheoretische Fragen, die sich um die Einrichtung der Hausapotheke, die Auswirkung von Kohlenhydraten im Körper oder die Monatskalkulation von Bruttolohn drehten. Außerdem mussten die Teilnehmer eine Präsentation zu einem hauswirtschaftlichen Thema halten. Und selbstverständlich wurde auch gekocht.

Auf den Wettbewerb hat sich Mandy Natzschka gut vorbereitet. Ihr Vortragsthema "Waschmittel und Waschhilfsmittel" hat sie selbst ausgesucht und dazu eine Mind-Map als Requisit angefertigt. Teilgenommen hat Natzschka, um Erfahrungen zu sammeln: "Es war eine Herausforderung und eine gute Prüfungsvorbereitung", sagt sie.

Mandy Natzschka lebt mit ihrer fünfjährigen Tochter in einer Wohnung. Die angehende Hauswirtschafterin befindet sich im dritten und letzten Lehrjahr. Sie macht eine duale Ausbildung: Den theoretischen Teil erlernt sie im BSZ, in der SBG packt sie selbst mit an und arbeitet praktisch. Nach der Lehre möchte Mandy Natzschka als Hauswirtschafterin im Privathaushalt arbeiten. Diesen Berufszweig hat sie aufgrund seiner Vielfalt gewählt: Für ihre Kunden geht sie dann einkaufen, regelt den Haushalt und die Finanzen und kocht. "Man macht jeden Tag etwas Neues. Es wird nie langweilig", sagt Natzschka über ihren Beruf.

Als Kind wollte sie Polizistin werden, das Kochen wurde ihr aber auch in die Wiege gelegt: Natzschkas Mutter ist Köchin und in der Gastronomie tätig. Persönlich stört sie das sexistische Klischee der typischen Hausfrau, dass vor allem im Osten Deutschlands verbreitet sei. "Das macht es schwer, sich hier beweisen zu können", sagt Natzschka. Doch wegzuziehen ist für sie keine Option: Sie liebt ihre Geburtsstadt Dresden.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 26.02.2015

Junes Semmoudi

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