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Lokales Dresdens Touristen-Leitsystem soll bunter sein
Dresden Lokales Dresdens Touristen-Leitsystem soll bunter sein
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11:00 01.12.2017
Damit Touristen sich in der Stadt zurecht finden, soll das Wegeleitsystem verbessert werden. Quelle: dpa
Dresden

Die rot-grün-roten Stadtratsmehrheit schlägt in einem Antrag an das Plenum vor, die touristische Infrastruktur in Dresden weiterzuentwickeln. Dafür soll das Wegeleitsystems in Dresden mehrsprachig und umfassend modernisiert werden – ein Anlass dafür ist auch die Bewerbung Dresdens als Kulturhauptstadt 2025. Zudem wünschen die Parteien die Aufnahme weiterer Sehenswürdigkeiten, eine optisch ansprechende Gestaltung, Barrierefreiheit und mehr Nutzerfreundlichkeit.

Das Wegeleitsystem beinhaltet Richtungsschilder, Lagepläne und elektronische Informationssysteme. Konkret sollen zum Beispiel die bislang 52 grauen Stelen erneuert, erweitert und bunt gestaltet werden. Als weiteren Punkt sollen den Touristen Informationen, etwa zur Geschichte Dresdens, nicht nur analog sondern auch digital zur Verfügung gestellt werden. Die Linke ist der Meinung, dass dem derzeitigen Wegeleitsystem zahlreiche Touristenattraktionen aus Stadtteilen außerhalb der Altstadt und der inneren Neustadt fehlen würden. Auch seien einige Tafeln von Vandalismus betroffen.

Bereits 2002 lobte der Freistaat einen Wettbewerb zur konzeptuellen Weiterentwicklung des Orientierungssystems der Stadt aus. Damals gewann die Arbeitsgemeinschaft freier Architekten mit ihrem Entwurf der „Dresdner Spuren“. Die Umsetzung wurde aus finanziellen Gründen jedoch vom Stadtrat abgelehnt.

Auf diesem 15 Jahre alten Entwurf, der laut Stadträtin Anja Apel (Die Linke) „nach wie vor aktuell ist“, soll nun aufgebaut werden. So sollen ein City-Audioguide, Infoterminals, Tourismusapps oder QR-Codes an Stelen etabliert werden. Aber auch die klassischen Wegbeschreibungen, wie zum Beispiel Flugblätter, sollen erhalten bleiben. „Ziel dabei ist es, alle Bevölkerungsgruppen zu erreichen“, erklärte Christiane Filius-Jehne von den Grünen.

Von Katharina Jakob

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