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Lokales Dresdens Sozialbürgermeisterin begrüßt geplante Wohnsitzauflage für Flüchtlinge
Dresden Lokales Dresdens Sozialbürgermeisterin begrüßt geplante Wohnsitzauflage für Flüchtlinge
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12:00 17.10.2017
Kristin Kaufmann Quelle: Anja Schneider
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Dresden

Sozialbürgermeisterin Kris Kaufmann (Die Linke) hat die von der Staatsregierung angekündigte Einführung einer landesweiten Wohnsitzauflage für Asylberechtigte und anerkannte Flüchtlinge (DNN berichteten) erneut begrüßt. „Ich halte die Wohnsitzauflage auf Ebene der Kreise und kreisfreien Städte – neben den Sprachkursen und Arbeitsförderangeboten, die für eine erfolgreiche Integration unabdingbar sind – für ein interessantes Instrument“, erklärte die Sozialbürgermeisterin.

Bisher dürfen Asylberechtigte und anerkannte Flüchtlinge den Freistaat nicht mehr in Richtung andere Bundesländer verlassen, aber innerhalb von Sachsen umziehen. „In den vergangenen Wochen sind immer mehr anerkannte Flüchtlinge aus den umliegenden Kreisen nach Dresden gekommen. Etwa 25 Prozent der Bleibeberechtigten in Dresden kommen von außerhalb.“ Das setze die städtische Infrastruktur – unter anderem Flüchtlingssozialarbeit, Kindertagesstätten und Schulen sowie Wohnungsmarkt – zusätzlich unter Druck.

Dank der Zuweisungsprognose der Landesregierung könne die Stadt bei den neu ankommenden Asylbewerbern recht genau planen. „Das wird allerdings durch die Migration innerhalb Sachsens zunichte gemacht“, so die Sozialbürgermeisterin. Sie erhoffe sich mit einer Wohnsitzauflage mehr Planungssicherheit.

Im vergangenen Jahr waren nach Angaben der Verwaltung 729 Asylberechtigte aus anderen sächsischen Kommunen oder Landkreisen nach Dresden gezogen. Aktuelle Zahlen sollen in der kommenden Woche vorliegen. Mit der Wohnsitzauflage sollen die Migranten für mindestens ein Jahr an einen Landkreis gebunden werden.

Von tbh

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