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Dresdens Oberbürgermeister übergibt 5000-Euro-Spendenscheck an arche noVa

Sauberes Trinkwasser für Ostafrika Dresdens Oberbürgermeister übergibt 5000-Euro-Spendenscheck an arche noVa

Einen Spendenscheck über 5000 Euro Soforthilfe hat Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) am Donnerstag an die Dresdner Hilfsorganisation arche noVa übergeben. Das Geld ist gedacht für die Menschen in den Dürregebieten in Somalia und Äthiopien.

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Quelle: dpa

Dresden. Einen Spendenscheck über 5000 Euro Soforthilfe hat Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) am Donnerstag an die Dresdner Hilfsorganisation arche noVa übergeben. Das Geld ist gedacht für die Menschen in den Dürregebieten in Somalia und Äthiopien. 35 000 Euro an Spenden für Ostafrika habe der Verein bislang erhalten, berichtet Sprecherin Margret Thieme. Benötigt würde weitaus mehr Gelder und zwar kontinuierlich. Deshalb ruft das Aktionsbündnis „Dresden hilft“ der Landeshauptstadt und von arche noVa zu Spenden auf.

In Afrika, muss man wissen, sind etwa 25 Millionen Menschen akut vom Hungertod bedroht. Die UNO warnt vor einem Massensterben. Hauptursache sei die anhaltende Dürre durch den Klimawandel. Ganze Landstriche seien ausgetrocknet, die Ernten ausgefallen, die Herden verendet. Mitarbeiter von arche noVa kümmern sich deshalb in Somalia und Äthiopien vor allem um die Trinkwasserbereitstellung. „Seit 2014 sind wir in der Gedo-Region im Südwesten von Somalia im Einsatz“, sagt Yvonne Stephan von arche noVa. Dort sei die Regenzeit zweimal ausgeblieben. Von April bis Juni habe es dann zwar doch noch geregnet, aber lange nicht so stark wie nötig. „Wir haben in der Stadt Belet Xaawa nahe der Grenze zu Kenia zunächst einmal 4000 Menschen über einen Tanklastwagen mit sicherem Trinkwasser versorgt“, so die arche noVa-Mitarbeiterin. In den nächsten Wochen müssten vorhandene Wasserstellen ausgebaut, Latrinen errichtet und vom Wüstenwind zugewehte Brunnen wieder ausgeschachtet und mit stärkeren Pumpen versehen werden. Finanziert würden auch Wassertanker, die von einem Brunnen Wasser in entfernter liegende Gebiete transportieren und dort Tanks auffüllen. In der Region gebe es zudem sehr viele Flüchtlinge. „Die sanitären Bedingungen sind katastrophal und das Wasser verunreinigt, so dass sich Cholera- und Durchfallerkrankungen ausbreiten“, fügt Yvonne Stephan hinzu. Deshalb würden auch Sanitäreinrichtungen gebaut.

Ähnlich dramatisch ist die Situation in Äthiopien: „Dort gibt es ein Gesundheitszentrum für 200 Patienten u.a. mit Geburtenstation, das 70 000 Menschen versorgen soll“, erklärt die arche noVa-Mitarbeiterin. Das Wasser würde derzeit mit einem Tankwagen aus einem 70 Kilometer entfernt gelegenen Fluss geholt und ungefiltert für die Patienten verwendet. Es gebe zwar vier Toiletten, davon sei aber nur eine funktionstüchtig. Hier will arche noVa eine Trinkwasseraufbereitungsanlage bauen und die Toiletten instandsetzen.

Die Landeshauptstadt und arche noVa hatten nach dem verheerenden Tsunami im Indischen Ozean 2004 das Aktionsbündnis „Dresden hilft“ gegründet. Weil die Hungersnot so groß ist, bat der Verein nun die Stadt um finanzielle Unterstützung im Rahmen dieses Bündnisses.

Spendenkonto: arche noVa, Stichwort: Dürre in Ostafrika, Spendenkonto 3573500, Bank für Sozialwirtschaft, IBAN: DE78 8502 0500 0003 5735 00, BIC: BFSWDE33DRE

Von Katrin Richter

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