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Dresden Lokales Dresdens OB geht auf Werbetour
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12:13 18.04.2016
Will deutschlandweit für Dresden werben: Dirk Hilbert.  Quelle: Archiv
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Dresden

 Die Koffer sind gepackt, noch vor der Sommerpause soll es losgehen: Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) will deutschlandweit eine Lanze für Dresden brechen und auf Werbetour gehen. „Wobei das jetzt keine 14-tägige Tournee mit dem Hilbi-Mobil durch Deutschland wird“, wie der OB gegenüber DNN erklärte. Vielmehr werde er seine regulären Dienstreisen in andere Städten dazu nutzen, auf Extra-Terminen für die Landeshauptstadt zu werben. „Wir suchen mit den verschiedensten Institutionen das Gespräch, seien es Clubs, Zeitungsinstitutionen oder Forschungsinstitute.“

Dresden brauche sich in vielen Punkten nicht zu verstecken und spiele bei der Unterbringung und Integration von Asylbewerbern eine vorbildliche Rolle, erklärte Hilbert. „Wenn ich Kollegen erzähle, dass bei uns zwei Drittel der Asylbewerber dezentral in Wohnungen untergebracht sind, kommen sie aus dem Staunen nicht heraus.“ Auch bei Deutschkursen, dem Unterricht für junge Flüchtlinge und bei den Beschäftigungsangeboten stehe Dresden sehr gut da. „Wir brauchen uns nicht zu verstecken und sollten offen darüber reden“, findet der OB.

Nach seinem Wahlsieg im vergangenen Jahr hatte Hilbert angekündigt, eine Imagekampagne für Dresden ins Leben zu rufen und selbst für die Vorzüge der Stadt zu werben (DNN berichteten). Zunächst wolle er aber die Hausaufgaben erledigen, um auf der Werbetour klare Signale und Botschaften vermitteln zu können. Dresden könne beim Thema Unterbringung und Integration eine Vorreiterrolle spielen und mit diesen Bestrebungen deutlich machen, dass die Stadt alles andere als ausländerfeindlich sei.

Jetzt, so Hilbert, ist das Gerüst für eine Werbetour im Koffer verpackt. Diese Tour werde er aber „ressourceneffizient“ durchführen. Er wolle Dresden in ganz Deutschland als lebensfrohe und wachsende Stadt bekannt machen, als Stadt der Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur. Hilbert ist sich sicher, dass sich andere Städte durchaus etwas von Dresden abschauen könnten – diese Botschaft will er am Rande seiner Dienstreisen vermitteln und dafür sorgen, dass die Landeshauptstadt nicht einseitig betrachtet wird.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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