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Dresdens Flutschutztore absolvieren jährlichen Testlauf

Stadt übernimmt mobile Elemente Dresdens Flutschutztore absolvieren jährlichen Testlauf

Die innerstädtischen Flutschutztore an der Elbe haben am Sonntag ihren jährlichen Testlauf absolviert. Einmal pro Jahr werden die Barrieren an der Weißeritzstraße und am Ostra-Ufer zur Probe aufgebaut und gewartet. Städtische Mitarbeiter trainierten dabei ihre Kenntnisse – im Notfall reichen aber drei bis fünf Mann für den Aufbau.

Das Flutschutztor am Kongresszentrum.
 

Quelle: fs

Dresden.  Die innerstädtischen Flutschutztore an der Elbe haben am Sonntag ihren jährlichen Testlauf absolviert. Einmal pro Jahr werden die Barrieren an der Weißeritzstraße und am Ostra-Ufer zur Probe aufgebaut und gewartet. Gleichzeitig trainierten 22 Mitarbeiter des Regiebetriebs Zentrale Technische Dienste den Aufbau. „Im Ernstfall kann ein Tor aber mit drei bis fünf Personen geschlossen werden“, weiß Matthias Kolitsch, Abteilungsleiter Verkehrsinfrastrukturwesen und seit 2006 für die Tore zuständig.

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Dresdens Flutschutztore absolvieren jährlichen Testlauf

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Unter lautem Piepen fuhren die gut 20 Tonnen schweren Tore auf und zu, angetrieben von Elektromotoren. Im Notfall können die schweren Stahlgebilde aber auch mechanisch geschlossen werden. Wachen Auges kontrollierten die städtischen und die Mitarbeiter der anwesenden Wartungsfirmen die Vorgänge in jeder Einzelheit. „Was nicht benutzt wird, steht sich kaputt“, weiß Fachmann Kolitsch und zählt auf, welche Punkte es zu kontrollieren gilt - poröse Dichtungen etwa oder Schäden an den Abdeckplatten, die über den in einem Kanal im Asphalt liegenden Laufschienen platziert sind. Die schweren Platten müssen vor jedem Schließvorgang mit einem Kran abgehoben werden. „Die Weißeritzstraße und das Ostra-Ufer sind viel befahrene Straßen, da können schon Beschädigungen auftreten“, so Kolitsch.

Dresdens Umweltbürgermeisterin Eva Jähnigen (Grüne) begleitete dieses Jahr den Probelauf, auch weil die Landeshauptstadt plant, Betrieb und Wartung der mobilen Anlagenteile für den Hochwasserschutz vom Freistaat zu übernehmen. Ein entsprechender Vertrag soll im August im Stadtrat verabschiedet werden und ist Voraussetzung dafür, dass weitere, geplante Hochwasserschutzmaßnahmen zum Beispiel in Pieschen, Übigau und der Leipziger Vorstadt vorangetrieben werden. Die Kosten belaufen sich jährlich inklusive des Testlaufs auf gut 260.000 Euro.

Mit den Anlagen ist die Dresdner Innenstadt dann auch gut vorbereitet. „15 Jahre nach dem ersten Extremhochwasser von Weißeritz und Elbe in der jüngeren Geschichte sind wir mit dem Hochwasserschutz der Altstadt in vergleichbaren Situationen gerüstet“, resümiert Jähnigen. Am Sonntag waren außerdem auch einige Kameraden der Dresdner Feuerwehren anwesend, um sich die Tore anzuschauen und ihre Kenntnisse aufzufrischen. Denn sie sind die zweite Verteidigungslinie, wenn die städtischen Mitarbeiter und die Tore im Hochwasserfall doch an ihre Grenzen stoßen.

Von Franziska Schmieder

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