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Dresden wird am 11. Mai Fairtrade-Stadt

Fairer Handel Dresden wird am 11. Mai Fairtrade-Stadt

Dresden bekommt nun am 11. Mai den Titel „Fairtrade-Stadt“. Weil Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert mittlerweile nachweisen konnte, dass der Kaffee, der in seinem Büro ausgeschenkt wird, auch fair gehandelt wird, stehe dem Titel nichts mehr im Wege.

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Eine Tasse Kaffee.
 

Quelle: picture alliance / blickwinkel/M

Dresden.  Dresden bekommt nun am 11. Mai den Titel „Fairtrade-Stadt“ – also Stadt des fairen Handels. Verliehen wird dieses Zertifikat vom TransFair – Verein zur Förderung des Fairen Handels mit der „Einen Welt“ e.V. Die Auszeichnung als „Fairtrade Town“ gilt für zwei Jahre.

Die sächsische Landeshauptstadt darf sich mit dem Titel schmücken, weil zum einen viele Gastronomiebetriebe und Händler bereits auf fair gehandelte Produkte zurückgreifen oder selbst vertreiben. Zum anderen, weil eine engagierte Zivilgesellschaft durch Bildungsarbeit und in Kirchgemeinden den fairen Handel thematisiert. Und nicht zuletzt dafür, dass auch in der Dresdner Stadtverwaltung mehr und mehr auf fair gehandelte Produkte zurückgegriffen wird.

Weil Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert mittlerweile nachweisen konnte, dass der Kaffee, der in seinem Büro ausgeschenkt wird, auch fair gehandelt wird, stehe der Titelverleihung nun nichts mehr im Wege, so Antonia Mertsching von der Initiative „Dresden fair.wandeln“. Bei dieser handelt es sich um einen Zusammenschluss von Akteuren aus Wirtschaft, Zivilgesellschaft, Politik und Verwaltung.

Dass sich Dresden an der internationalen Kampagne „Fairtrade Towns“ beteiligt, geht auf eine Initiative der Grünen-Fraktion im Stadtrat zurück. Im Sommer vergangenen Jahres fasste der Stadtrat dazu einen Beschluss. Er beauftragte den OB, die erforderlichen Anträge zu stellen, damit sich die Landeshauptstadt an besagter Kampagne beteiligen kann. Zudem sollte die Verwaltung einen städtischen Vertreter in die Steuerungsgruppe entsenden. Des Weiteren muss Hilbert seitdem Sorge dafür tragen, dass bei allen Bewirtungsanlässen der Landeshauptstadt, bei öffentlichen Beschaffungen und in öffentlichen Einrichtungen vorrangig Produkte aus nachhaltiger regionaler Produktion und Waren aus fairem Handel ausgereicht werden und dass all das auch bei den städtischen Tochtergesellschaften so gehandhabt wird.

Die weltweite Kampagne „Fairtrade Towns“ startete 2000 in Großbritannien. Für Deutschland sind Stand 26. April auf der Internetseite 477 Fairtrade-Towns ausgewiesen. Leipzig ist die 55. Fairtrade-Town, Chemnitz ist „auf dem Weg“, heißt es auf www.fairtrade-towns.de.

Von Catrin Steinbach

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