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Dresden wird ab November auf DVB-T2 HD umgestellt

Fernsehen Dresden wird ab November auf DVB-T2 HD umgestellt

Das Antennenfernsehen in Dresden wird in zwei Monaten umgestellt. Wie das Projektbüro DVB-T2 HD mitteilte, wird der Großraum Dresden zusammen mit den Regionen Freiburg, Koblenz, Kassel und Rügen/Ostseeküste zum 8. November auf DVB-T2 umgestellt.

Das Antennenfernsehen in Dresden wird in zwei Monaten umgestellt

Quelle: dpa

Dresden. Das Antennenfernsehen in Dresden wird in zwei Monaten umgestellt. Wie das Projektbüro DVB-T2 HD mitteilte, wird der Großraum Dresden zusammen mit den Regionen Freiburg, Koblenz, Kassel und Rügen/Ostseeküste zum 8. November auf DVB-T2 umgestellt.

Durch den Ausbau können TV-Zuschauer künftig bis zu 40 öffentlich-rechtliche und private Sender in Full-HD-Auflösung (1920 zu 1080 Pixel) empfangen. In weiten Regionen, etwa in Ost-Sachsen und der Mitte Deutschlands werden allerdings nur die öffentlich-rechtlichen Sender ausgestrahlt.

Für den Empfang von DVB-T2 HD ist ein geeigneter Empfänger nötig. Alte DVB-T-Empfänger können nicht genutzt werden. Kompatible Fernseher und Empfangsboxen sind durch das grüne DVB-T2-HD-Logo oder die Aufschrift FreenetTV zu erkennen. Von der Stiftung Warentest als gut bewertete Receiver kosten um die 65 Euro. Für den Empfang der Programme können vorhanden Antennen weiter genutzt werden. Am Tag der Umschaltung müssen Fernsehzuschauer an ihren Geräten den Sendersuchlauf starten, um die neuen Kanäle zu empfangen.

Die öffentlich-rechtlichen Programme bleiben auch in HD ohne Zusatzgebühr empfangbar. Für den Empfang der verschlüsselt ausgestrahlten Privatsender wird eine Gebühr in Höhe von 69 Euro im Jahr fällig. Auf der Website www.dvb-t2hd.de lassen sich beim Empfangscheck die empfangbaren Sender für alle Standorte in Deutschland abrufen.

Bis Mitte 2019 folgen noch weitere Regionen.

Ist ein Umstieg auf DVB-T2 sinnvoll?

Wer bisher über Satellit fernsieht und viel Geld in die Installation der Schüssel investiert hat, wird sicher dabei bleiben. Aber für Kunden, die ohnehin nicht das volle Senderangebot ihres Internet-TV-Diensts oder Kabel-TV-Anbieters nutzen, kann DVB-T2 eine günstigere Alternative sein.

Neben Einmalkosten für Receiver, Antenne und Kartenmodul fallen monatlich 5,75 Euro für den Zugang zu den Privatsendern an. Unter www.freenet.tv/empfangscheck lässt sich herausfinden, ob man im Empfangsgebiet wohnt und ob eine Zimmer- oder Dachantenne nötig ist.

Wer mit dem Gedanken an den Umstieg spielt, sollte vorher prüfen, ob die bevorzugten Sender auch bei DVB-T2 am Wohnort zur Verfügung stehen. Außerdem sollte man nicht zu sehr darauf erpicht sein, TV-Sendungen aufzunehmen. Zwar bieten verschiedene DVB-T2-Receiver eine Aufnahmefunktion an, jedoch gelten für Privatsender teils starke Einschränkungen. So lassen sich die Aufnahmen weder schneiden noch vorspulen. Zudem kann der Sender die Aufnahmedauer bestimmen oder wie lange dem Zuschauer seine Aufzeichnung zur Verfügung steht.

Von DNN

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