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Lokales Dresden wird Modellregion für zukünftige Energiesysteme
Dresden Lokales Dresden wird Modellregion für zukünftige Energiesysteme
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16:25 26.02.2018
Mit dem Netz der Zukunft „5G“ soll Dresdens Energiesektor ausgebaut werden. Quelle: imago/ZUMA Press
Dresden

Die Deutsche Telecom und die Landeshauptstadt Dresden arbeiten zusammen, um Dresden zur Modellregion für neue Energiesysteme zu machen.

Zur Zeit erfolgt die Energieversorgung noch über zentrale Systeme. In Zukunft soll Energie jedoch dezentral gespeichert werden und die Erzeugung und Verteilung von erneuerbaren Energien intelligent gesteuert werden, um so einen Beitrag zur Energiewende zu leisten. Auch direkt beim Kunden sollen „smarte Zähler“ eingebaut werden, sodass die gesammelten Daten direkt übertragen werden können. Für all diese Vorhaben braucht es eine gute Daten-Vernetzung mit einer hohen Übertragungssicherheit.

Hier kommt die Telecom ins Spiel: Der Dresdner Energiesektor soll mit dem Kommunikationsstandard 5G vernetzt werden. Zur Zeit ist 4G der schnellste Standard in der Datenübertragung, mit dessen Hilfe zur Zeit zum Beispiel allerlei Nachrichten und Videos von Smartphones verschickt werden.

Beim Mobile World Congress in Barcelona haben der Oberbürgermeister Dirk Hilbert und Claudia Nemat (Vorstandsmitglied der Telecom) bekannt gegeben, dass Stadt und Unternehmen zusammenarbeiten werden, um Dresden zur 5G-Modellregion für Energienanwendungen auszubauen. Grund für die Zusammenarbeit ist laut Nemat auch die Zusammenarbeit mit der Technischen Universität: „Uns verbindet bereits eine starke Partnerschaft mit der Technischen Universität Dresden. Gemeinsam mit dem ´5G Lab Germany‘ an der TU arbeiten wir am Kommunikationsstandard der Zukunft. Die exzellente Forschung ist Basis für das gemeinsame Vorhaben, in Dresden ein Testfeld für Energieanwendungen über 5G zu entwickeln“.

Das Vorhaben soll bis 2023 in mehreren Stufen umgesetzt werden. Dafür ist zunächst eine konkrete technische Planung vor Ort erforderlich. Im Rahmen des bereits laufenden EU-Projekts „MAtchUP“ soll zunächst der Stadtteil Johannstadt zu einem intelligenten und energieeffizienten Smart City-Quartier entwickelt werden. Laut Dirk Hilbert wollen die Träger des Projekts nicht nur die Forschung fördern, „sondern ganz konkret auch einen wichtigen Beitrag zur Erfüllung der Klimaschutzziele der Landeshauptstadt Dresden leisten“.

Von aml

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