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Dresden will privaten Lastverkehr elektrifizieren

Lastenräder Dresden will privaten Lastverkehr elektrifizieren

Damit Dresden die Grenzwerte für Feinstaub und Stickoxide in Zukunft zuverlässig einhält, feilt die Stadtverwaltung an einer elektrischen Offensive. Wer die geplanten e-Räder nutzen soll, lesen Sie hier.

Nicht nur die Post setzt inzwischen auf elektrische Transporter und Lasträder.

Quelle: sts/hg

Dresden. Mit den Dieselgipfel-Millionen will die Dresdner Stadtverwaltung unter anderem ein Netz aufbauen, das elektrische Lastenräder vermietet. Dies soll die Abgas-Mengen aus dem privaten Lastverkehr und vor allem die Stickoxid-Belastung der Stadtluft mindern.

Bisher existiere zwar ein privat betriebenes Radverleihsystem mit 600 Rädern in Dresden, erläuterte Verkehrsbürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain (Bündnisgrüne) den Hintergrund der Idee. Die Stadt habe auf solch ein privates Verleihnetz aber keinen Einfluss und könne dadurch aber kaum verkehrliche Konzeptionen umsetzen. „Das bestehende Fahrradverleihsystem soll mit E-Lastenrädern, Pedelecs und Ladeinfrastruktur ergänzt werden“, erklärte der Verkehrsbürgermeister. „Auch eine Erweiterung des klassischen Fahrradverleihsystems ist denkbar.“ Sinnvoll sei dies insbesondere, wenn die Stadt gleichzeitig mehr „Mobilitätspunkte“ baue, an denen die Dresdner und ihre Dresdner rasch und leicht von einem Verkehrsmittel zum anderen umsteigen können.

„Ziel ist die Vermeidung privater Kfz-Fahrten durch alternative Angebote“, betonte Schmidt-Lamontain. Im Radverkehr könne dies durch Pedelecs geschehen, im Transportverkehr durch Lastenräder, E-Scooter beziehungsweise Elektro-Bikes, die unter anderem über die Mobilitätspunkte angeboten werden.

Das Verleihnetz für elektrische Fahr- und Lasträder ist Teil eines 15 Teilprojekte umfassenden „Masterplans Luftreinhaltung Green City“. Dieser Plan soll dafür sorgen, dass Dresden in Zukunft die Feinstaub- und Stickoxid-Grenzwerte zuverlässig einhält – was bisher nicht immer gelang. Weitere Projekte sind zum Beispiel zusätzliche Ladesäulen für E-Fahrzeuge, „intermodale Mobilitätspunkte“, bessere Radwege und mehr Pendler-Parkplätze. hw

Von hw

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