Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Lokales Dresden verliert Semicon-Messe
Dresden Lokales Dresden verliert Semicon-Messe
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:24 25.10.2016
Quelle: Archiv/dpa
Anzeige
Dresden/Grenoble/München

Dresden verliert auf absehbare Zeit die führende europäische Halbleiter-Messe an München: Die Semicon Europa wird ab 2017 für mindestens fünf Jahre zusammen mit den Fachmessen Productronica und Electronica in München stattfinden. Das hat heute der Veranstalter, der Branchenverband SEMI Europe, im französischen Grenoble bekanntgegeben.

Zeitweise war Dresden alleiniger Austragungsort gewesen und hatte durch die Messe pro Jahr bis zu 8000 Fachbesucher aus aller Welt angezogen. Weil Sachsen aber nach der Chipkrise und der Qimonda-Pleite an Bedeutung als Mikroelektronik-Standort eingebüßt hatte, entschied sich SEMI 2013 dafür, die Messe abwechselnd in Dresden und in Grenoble zu veranstalten. Seit gestern trifft sich die europäische Halbleiterbranche nun vorerst zum letzten Mal in Grenoble. Beim größten europäischen Branchentreffen sind auch 26 Aussteller aus Sachsen vertreten – 23 Unternehmen sowie die Wirtschaftsförderung Sachsen, Dresden und Chemnitz, informierte der sächsische Hightechverband „Silicon Saxony“.

Von LVZ

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Am 30. Oktober kommt Thorsten Havener, das „angehende Weltwunder (Süddeutsche Zeitung), nach Dresden in den Alten Schlachthof. Mit seinem Programm „Der Körpersprache Code“ verblüfft er die Zuschauer.

25.10.2016

Die Dresdner FDP geht auf Distanz zu ihrem eigenen Stadtrat Jens Genschmar. Grund dafür ist der von Genschmar mitgegründete und mit geleitete Verein „Dresdner Bürger helfen Obdachlosen und Bedürftigen e.V.“ Da die Dresdner Tafel mit dem nicht zusammenarbeiten will, wünschte Vereinschef Ingolf Knajder dem Tafel-Chef Andreas Schönherr öffentlich den Tod.

25.10.2016

Pegida-Chef Lutz Bachmann hat sich beim Zahlen von Gerichtskosten aus der Pegida-Kasse bedient. Wie der Anführer der selbsternannten Patrioten bestätigte, beglich Bachmann die Kosten eines verlorenen Gerichtsverfahrens vom Konto des Pegida-Fördervereins. Da der Verein kaum Mitglieder hat, dürfte es sich dabei vor allem um Spendengelder handeln.

25.10.2016
Anzeige