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Lokales Dresden und das Elbland werben künftig gemeinsam um Besucher
Dresden Lokales Dresden und das Elbland werben künftig gemeinsam um Besucher
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08:36 22.03.2017
Dresden und das sächsische Elbland werden ohnehin als Einheit wahrgenommen, meint Bettina Bunge, Geschäftsführerin der Dresden Marketing GmbH.  Quelle: picture alliance / dpa
Dresden

 Gemeinsame Stärken bündeln, mehr Touristen anlocken: Das sind die Ziele der Stadt Dresden und der Region „Sächsisches Elbland“. Ab sofort werben sie gemeinsam unter dem MarkennamenDresden Elbland“ für mehr Besucher aus dem In- und Ausland. „Jetzt wächst zusammen, was zusammen gehört“, formuliert es Bert Wendsche, Präsident des Tourismusverbandes Sächsisches Elbland e.V. und Oberbürgermeister von Radebeul.

Das gemeinsame Auftreten wurde in den vergangenen Jahren entwickelt, nun wird es Realität. Bereits 2012 hatte die Mitgliederversammlung des Sächsischen Elblandes das Konzept beschlossen, 2015 folgte die Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung mit der Landeshauptstadt. Logische Konsequenz einer Tatsache: „Die Gäste nehmen uns ohnehin als Einheit wahr“, sagt Bettina Bunge, Geschäftsführerin der Dresden Marketing GmbH. Eine Einheit, die jetzt über 32 300 Betten verfügt und 5,6 Millionen Übernachtungen vorweisen kann.

„Diese Kooperation ist der Schlüssel zum Erfolg für die Zukunft. Die Besucher schauen nicht nach Stadtgrenzen und unterscheiden nicht zwischen Dresden, Radebeul oder Meißen“, weiß Kultur- und Tourismusbürgermeisterin Annekatrin Klepsch (Die Linke). Darum, dass Dresden seine Nachbarstädte eingemeinden will, geht es aber nicht. Es sei ein Zusammenarbeiten auf Augenhöhe, wie es Wendsche sagt. Als Juniorpartnerin möchte er sich nicht degradiert sehen.

Konkret stehen sechs definierte Länder im Fokus der Marketingstrategen: Deutschland, Tschechien, Polen, Schweiz, Österreich und die Niederlande. Darüber hinaus ist die DMG in 15 Quellmärkten aktiv. Ein Umstand, der auch dem Elbland hilft. „In China zum Beispiel werden wir auch das Thema Porzellan bedienen. Somit profitiert das Elbland von unseren Aktivitäten und wir profitieren von dem Produkt“, sagt Bunge.

Als nächstes steht die Erarbeitung eines Vertrags auf dem Programm, der die Zusammenarbeit auch personell und strukturell umsetzt. Größte Herausforderung für Wendsche aber ist etwas anderes: „Wir müssen das jetzt auch leben. Es muss verstanden werden, dass wir Dresden Elbland sind. Und das auch in den Tourismusinformationen in Radebeul, Meißen oder Moritzburg. Dresden gehört ab jetzt dazu.“

Von Christin Grödel

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