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Lokales Dresden tüftelt am Verkehr ohne Abgase
Dresden Lokales Dresden tüftelt am Verkehr ohne Abgase
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07:03 14.10.2018
Stau in der Dresdner Innenstadt. Dichter Verkehr macht das innerstädtische Leben nicht unbedingt schöner. Quelle: Philipp Burkhardt
Dresden

Die Stadt Dresden soll eine Strategie entwickeln, wie sich die Dresdner künftig ohne Verbrennungsmotor durch die Landeshauptstadt bewegen können. Der Auftrag kommt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Nicht ohne Grund, denn Dresden wurde von dem Ministerium für ein zweites Forschungsprojekt im Rahmen der „Zukunftsstadt“ ausgewählt: Binnen zwei Jahren soll Dresden eine Strategie entwickeln, wie die Stadt verbrennungsmotorfrei werden kann.

Dabei kooperiert Dresden mit der Partnerstadt St. Petersburg. Der offizielle, etwas sperrige Titel des Projekts gegen zuviel Abgase in der Luft lautet „Transformation zu einem emissionsfreien Stadtverkehr in Dresden und St. Petersburg“, abgekürzt: „TransVer“.

Dabei soll die Landeshauptstadt Methoden zur Strategiefindung ausprobieren und in die russische Partnerstadt übermitteln. Damit will das BMBF die Zusammenarbeit in Sachen Klima zwischen Deutschland und Russland weiter stärkern.

Dieses Mal geht es nicht, wie bei anderen Zukunftsstadt-Projekten, um rege Bürgerbeteiligung, sondern um die Expertise von Menschen, die sich mit der Planung und Umsetzung von Vorhaben in der Stadtmobilität auskennen. Forschungspartner ist das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR).

„Unser Ziel ist es, die private Kfz-Motorisierung und Kfz-Nutzung zu senken, um Lärm, Platzbedarf und Luftverschmutzung zu verringern“, sagt Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain (Die Grünen).

Seit drei Jahren ist Dresden aktiv im Städtewettbewerb „Zukunftsstadt“ des BMBF. Dabei sollen die Teilnehmer Wege erarbeiten, die eigenen Stadt mit Fokus auf Nachhaltigkeit lebenswerter zu machen. Wer zu dem nun gestarteten Projekt auf dem Laufenden bleiben will, kann unter www.zukunftsstadt-dresden.de/TransVer den Newsletter zu dem internationalem Projekt abonnieren.

Von tg

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