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Bildung Dresden treibt Gründung der 148. Grundschule in Dresden voran

Schule im Hechtviertel Dresden treibt Gründung der 148. Grundschule in Dresden voran

Die Stadt forciert den Bau der 148. Grundschule in der Leipziger Vorstadt. Sie soll nun deutlich früher als bisher geplant ans Netz gehen. Zuvor sind erhebliche Altlasten zu sanieren und eine Fördermittelzusage fehlt auch noch.

So könnte die Schule einmal aussehen.

Quelle: Stadtverwaltung

Dresden.  Die Stadt will bereits im Sommer 2019 mit der 148. Grundschule in der Leipziger Vorstadt ans Netz gehen. Dazu sollen die Stadträte jetzt den Gründungs- und den Baubeschluss fällen. Aufgrund der notwendigen Ausschussberatungen ist damit jedoch erst nach der Sommerpause zu rechnen.

Die Stadt will das gesamte Drewag-Gelände Friedenstraße/Lößnitzstraße zu einem attraktiven Standort für Arbeiten, Wohnen und Freizeit wiederbeleben. Neben einer geplanten Kindereinrichtung erhalte das Gelände mit der Grundschule zwei attraktive öffentliche Einrichtungen. Allerdings gibt es dafür noch einige Hürden.

Das für den Schulneubau vorgesehene Baugelände befindet sich an der Friedensstraße/Lößnitzstraße in der Dresdner Neustadt nahe dem Neustädter Bahnhof. Es ist Teil eines früheren lndustrieareals, auf dem seit 1865 die Gasversorgungsanstalt im Südlichen Hechtviertel mit fünf Gasbehältern errichtet wurde und bis 1923 in Betrieb war. Das Gelände wurde bis in die 1990er Jahre als Umspannwerk für die Energieversorgung und danach als Betriebsstandort der Drewag genutzt. Nördlich des künftigen Schulgeländes liegt der Innere Neustädter Friedhof.

Der Friedhofsbetreiber habe bereits Zustimmung signalisiert. Unter anderem muss die Stadt aber das Gelände zunächst von den Stadtwerken erwerben. Dazu hat sich die Stadt mit dem städtischen Energieversorger schon geeinigt. Der Grundstückswert liege unter 500.000 Euro, vor allem deshalb, weil erhebliche Altlastensanierungen notwendig sind. Auf der für die geplante Sporthalle vorgesehenen Fläche befand sich früher ein Gasometer, dessen unterirdische Teile bisher nicht entfernt worden sind. Für die Sanierung gehen Gutachten von Kosten in Höhe von 3,8 Millionen Euro aus. Dafür rechnet die Stadt mit 80 Prozent Fördermitteln des Landes, die zumindest schon in Aussicht gestellt sind.

Die zweizügige Grundschule soll Platz bieten für acht Klassen mit rund 220 Schülern, 15 Lehrern sowie die Hortnutzung mit 12 Erzieherinnen. Die Einfeldsporthalle soll neben dem Schulsport auch Vereinen zur Verfügung stehen. Im Oktober sollen die Bauarbeiten mit der Altlastensanierung beginnen, im Frühjahr würden dann die Stesad den Bau des Schulgebäudes in Angriff nehmen, das im August 2019 für den Schulbetrieb zur Verfügung stehen soll.

Bei Baukosten von 8,9 Millionen Euro für das Schulgebäude und 6,2 Millionen Euro für die Sporthalle kalkuliert die Stadt derzeit mit Gesamtkosten von etwa 16,5 Millionen Euro. Darin sind 3,8 Millionen Euro für die Altlastensanierung enthalten, von denen drei Millionen aus Fördermitteln stammen sollen. Die Stadt will auch den Schulbau vom Land fördern lassen, so dass die Stadt für die Gesamtinvestition alles in allem 9,6 Millionen Euro eigene Mittel aufbringt. Bislang steht die Fördermittelzusage aber noch aus.

Von Ingolf Pleil

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