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Lokales Dresden stoppt Umbau des Steyer-Stadions
Dresden Lokales Dresden stoppt Umbau des Steyer-Stadions
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08:19 27.11.2016
Das Heinz-Steyer-Stadion vor der Sanierung.   Quelle: Dietrich Flechtner
Dresden

 Nach der Fertigstellung der neuen Nordtribüne ist erst einmal Schluss. Die Stadtverwaltung legt den weiteren Umbau des Dresdner Heinz-Steyer-Stadions vorerst auf Eis. Grund dafür sind die massiv gestiegenen Kosten. Von rund 30 Millionen Euro gehen die aktuellen Entwurfsplanungen aus, teilte die Verwaltung auf DNN-Anfrage mit. Bisher sollte der komplette Umbau für rund 12 Millionen Euro vonstatten gehen.

Man müssen nun überlegen, ob das Stadion noch so gebaut werden könne wie gedacht, warnte Dresdens Sportbürgermeister Peter Lames (SPD) am Donnerstagabend auf der Delegiertenversammlung des Dresdner SC. Womöglich müsse man abspecken. Im neuen Doppelhaushalt sind keine Mittel für den Weiterbau eingestellt. Nur die Planung soll vorangebracht werden. Vor 2019 wird an der Haupttribüne definitiv kein Bagger anrollen. Der Umbau der Steintribüne ist der größte Posten. Hier sind neben den Zuschauerplätzen und dem Casino auch der komplette Sanitärtrakt mit Umkleiden sowie Büros untergebracht.

Zumindest die Nordtribüne wird laut Sportstättenchef Ralf Gabriel wie geplant im Sommer 2017 fertig und soll dann mit einem Wettkampf des Leichtathletik-Nachwuchses eingeweiht werden. Doch auch hier gibt eine Hiobsbotschaft: Der Bau der Tribüne wird mehr als die ursprünglich geplanten 3 Millionen Euro kosten, teilte Gabriel mit. Die Höhe der Mehrkosten konnte die Stadt am Freitag noch nicht mitteilen.

Irgendwann soll das Stadion wieder 10 000 Zuschauer fassen und den Footballern, Fußballern und Leichtathleten gute Bedingungen bieten. Ziel sei es, im Bereich Leichtathletik wieder Deutsche Meisterschaften im Nachwuchs-Bereich austragen zu können.

Von Stephan Lohse

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