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Lokales Dresden schließt mehrere Asylbewerberheime
Dresden Lokales Dresden schließt mehrere Asylbewerberheime
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14:27 10.08.2016
Weil der Zustrom von Asylbewerbern seit Anfang des Jahres deutlich gebremst ist, will die Stadtverwaltung mehrere Übergangswohnheime schließen Quelle: Archiv
Dresden

Weil der Zustrom von Asylbewerbern seit Anfang des Jahres deutlich gebremst ist, will die Stadtverwaltung mehrere Übergangswohnheime schließen oder leerziehen. Das kündigte das Presseamt der Stadt am Mittwoch an. So seien die Übergangswohnheime Berliner Straße 25 und Leipziger Straße 15 bereits geschlossen worden. Bei der Berliner Straße handelt es sich um ein ehemaliges Hotel mit 132 Plätzen Kapazität. In der Leipziger Straße waren 25 Asylbewerber untergebracht. Das Übergangswohnheim in der Florian-Geyer-Straße 48 mit mehr als 100 Plätzen soll spätestens nach Ablauf des Vertrages geschlossen werden. Ein Objekt in der Dölzschener Straße 47 soll gar nicht erst in Betrieb genommen werden. Insgesamt fallen damit 450 Plätze in Übergangswohnheimen weg.

Drei Übergangswohnheime will die Stadt schrittweise leerziehen, aber im sogenannten „Stand-by-Modus“ weiter behalten. Falls sich die Umstände wieder ändern sollten, könnten diese Objekte schnell wieder ans Netz gehen. Es handelt sich um die Altenberger Straße 83, Zur Wetterwarte 34 und Boxberger Straße 1 (Haus A). Insgesamt verfügt die Stadt dann über eine Kapazitätsreserve von 394 Plätzen, die innerhalb von 48 Stunden wieder in Betrieb genommen werden können. Die Stadt versucht auch Wohnungen, die sie wegen des ungebremsten Zustroms von Asylbewerbern im vergangenen Jahr zu hohen Preisen angemietet hatte, wieder zu kündigen.

In dieser Woche weist die Landesdirektion Sachsen der Stadt 81 Asylbewerber zur Unterbringung zu. Damit sind 2016 bereits 1463 Asylbewerber nach Dresden gekommen. Die meisten von ihnen stammen mit 510 aus Syrien, aus Afghanistan kamen 328 Personen und aus dem Irak 137.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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