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Lokales Dresden schließt kommunale Notunterkunft
Dresden Lokales Dresden schließt kommunale Notunterkunft
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19:39 31.03.2016
Die Asylunterkunft in der Schleiermacherstraße wird zum 12. April hin geschlossen und danach abgerissen.  Quelle: Foto: Dietrich Flechtner
Dresden

 Die kommunale Asylunterkunft im Stadtteil Plauen wird geschlossen. Momentan stellt Dresden noch drei Turnhallen für 170 Menschen als kommunale Notunterkünfte zur Verfügung, eine davon wird laut Presseamt „definitiv vom Netz gehen“. Dabei handelt es sich um die Turnhalle auf der Schleiermacherstraße. Bis zum 12. April wird diese leergezogen und danach abgerissen.

„Wir können nicht sagen, wie es in zwei Monaten aussehen wird,“ hieß es auf DNN-Anfrage aus dem Rathaus. Trotz sinkender Zahlen in den Erstaufnahmeeinrichtungen des Freistaates, ist es für die Stadt nicht möglich konkrete Prognosen zu den Asylbewerberzahlen zu stellen. Die Bereitstellung von Plätzen für Asylbewerber sei ein laufender Prozess. Wegen fehlender Prognosen rechne die Stadt daher mit der gleichen Anzahl von Asylbewerbern wie im Jahr 2015 (DNN berichtete).

Doch Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) hat der Verwaltung das Ziel vorgegeben, die kommunalen Notunterkünfte schnellstmöglich aufzugeben. Die zuständigen Fachbereiche erhielten bereits dementsprechende Anweisungen – die Turnhalle in der Schleichermacherstraße ist die erster Schließung. „Dazu müssen die notwendigen Plätze aber an anderer Stelle geschaffen werden,“ kommentierte die Stadt Hilberts Pläne. Die Landeshauptstadt mietet vor allem Wohnungen als Ersatz an. Über 60 Prozent der Asylbewerber werden in Dresden derzeit dezentral untergebracht.

Ab Mai beginnen auf dem Gelände planmäßig die Bauarbeiten zur Erweiterung der denkmalgeschützten 39. Grundschule. Zusätzlich wird eine neue Turnhalle gebaut. Bereits zu Beginn des Schuljahres sind die Grundschüler in der Cämmerswalder Straße untergebracht. In den Sommerferien 2018 soll der fertige Komplex den Schulbetrieb aufnehmen.

Von Paul Felix Michaelis

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