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Dresden sagt dem Lärm in der Neustadt den Kampf an

„Lärmaktionsplan“ Dresden sagt dem Lärm in der Neustadt den Kampf an

Die Stadt hat offiziell den „Lärmaktionsplan“ für die Äußere Neustadt veröffentlicht. Mit 25 Maßnahmen soll so der Lärmbelastung im Szeneviertel an den Kragen gegangen werden. Der Aktionsplan ist ab sofort online abrufbar.

 

Die Sanierung der Königsbrücker gehört zu den Maßnahmen, von denen sich die Stadt eine deutliche Lärmminderung verspricht.

Quelle: Catrin Steinbach (Archiv)

Dresden. Die Stadt hat offiziell den „Lärmaktionsplan“ für die Äußere Neustadt veröffentlicht. Mit 25 Maßnahmen soll so der Lärmbelastung im Szeneviertel an den Kragen gegangen werden. Der Aktionsplan ist ab sofort auf der Internetseite www.dresden.de/laerm unter der Rubrik „Lärmaktionsplan“ abrufbar. Interessierte finden dort sowohl eine ausführliche Version des Plans als auch eine Zusammenfassung. Außerdem stehen die Hinweise aus der Öffentlichkeitsbeteiligung und deren Berücksichtigung sowie der „Masterplan Lärmminderung 2014“ zum Herunterladen bereit.

Nach langem Ringen gibt es nun eine gute Grundlage für die Bekämpfung des Verkehrslärms in der Äußeren Neustadt“, so Umweltbürgermeisterin Eva Jähnigen (Grüne). Sie erinnert auch daran, dass bereits das Ergebnis der Lärmkartierung 2007 gezeigt hat, dass die Äußere Neustadt von allen Stadtteilen am stärksten von Verkehrslärm betroffen sei.

Der mehrfach in der Öffentlichkeit, im Ortsbeirat Neustadt und den Fachausschüssen diskutierte Lärmaktionsplan für das Teilgebiet Äußere Neustadt wurde im August vom Stadtrat beschlossen. Die angepeilten Maßnahmen reichen von der Steuerung des Verkehrsablaufs über die Straßenraumgestaltung und die Verbesserung der Fahrbahnen bis zur Förderung lärmarmer Verkehrsmittel. Dazu gibt es eine ganze Reihe Ideen aus der Öffentlichkeitsbeteiligung.

Geplant sind unter anderem Tempo 30 auf dem Bischofsweg und auf Teilen der Bautzner Straße. Innerhalb der Äußeren Neustadt sind auch Zonen mit Tempo 20 angedacht, um den Verkehr zu entschleunigen und zu reduzieren. Veränderte Ampelschaltungen,  Lärmschutzwände an der Bahntrasse, Leihfahrräder und mehr Car-Sharing gehören ebenfalls zu den angepeilten Maßnahmen. Zudem soll vor allem auf der Rothenburger Straße und auf dem Bischofsweg der Verkehr langfristig reduziert werden.

DNN

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