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Lokales Dresden rüstet ab: Sicherheitsbarrieren in der Innenstadt verschwinden
Dresden Lokales Dresden rüstet ab: Sicherheitsbarrieren in der Innenstadt verschwinden
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07:40 28.12.2018
Auf Lastern werden die Betonblöcke seit Donnerstag aus dem Stadtzentrum gefahren. Mehr als 350 dieser wuchtigen Barrieren waren zum Schutz der Weihnachtsmarktbesucher aufgestellt worden. Quelle: Dietrich Flechtner
Dresden

Dresden rüstet ab: In der Innenstadt hat am Donnerstagvormittag der Ab­bau der Weihnachtsmärkte begonnen – und damit auch die Demontage der Ende November im großen Umfang angekarrten Sicherheitsbarrieren. Mit Kränen wurden am Postplatz, rund um den Altmarkt und andernorts die schweren Betonsteine auf Tieflader gehoben, zugleich verschwanden auch die mit Wasser gefüllten Container und die so genannten Mifram-Sperren. Mit dem Arsenal an Barrikaden sollte verhindert werden, dass ähnlich wie bei dem Anschlag in Berlin 2016 Terroristen mit Fahrzeugen in Menschenmengen rasen.

Allein am Dresdner Striezelmarkt hatten Stadt und Sicherheitsbehörden erheblichen Aufwand betrieben, um die Besucher zu schützen. Bis zur Eröffnung des Marktes Ende November waren dort rund um die Buden praktisch an allen Zugängen des Platzes 143 Betonblöcke abgeladen worden. Hinzu kamen den Angaben der Stadtverwaltung zufolge 60 mit Wasser gefüllte Container sowie 30 Mifram-Sperren, die als ei­ne Art Überfahrsperre Schlimmeres ver­hindern sollen.

Die Wassercontainer hatte die Verantwortlichen im Rathaus bereits im Sommer für das Dresdner Stadtfest angeschafft, kauften 100 Stück zum Gesamtpreis in Höhe von 25 000 Euro. Auch die Mifram-Sperren hatte die Verwaltung seinerzeit geordert, gab dafür weitere 42 000 Eu­ro aus. Die wuchtigen Betonsteine werden un­terdessen ­nur ge­mietet. Insgesamt waren im Zentrum rund um die fünf großen Märkte mehr als 350 dieser Betonbarrieren aufgestellt worden.

Betonblöcke für die Sicherheit

Striezelmarkt: 143 Betonblöcke

Postplatz: 60 Betonblöcke

Prager Straße: 20 Betonblöcke

Hauptstraße: 71 Betonblöcke

Neumarkt/Taschenberg: 61 Betonblöcke

Während die Betonblöcke zum Ab­transport verladen wurden, musste bei den mit Wasser gefüllten Containern zu­nächst erst einmal der Inhalt abgelassen werden. Immerhin 2400 Liter fasst einer der Container, verteilt auf zwei gleichgroße Kammern. Das nicht mehr benötigte Wasser floß direkt in die Kanalisation. Die Kosten für die vorherige Befüllung der Container trägt die Stadt.

Von seko

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