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Lokales Dresden profiliert sich bei Hightech-Textilien
Dresden Lokales Dresden profiliert sich bei Hightech-Textilien
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17:26 23.11.2016
Quelle: Mirko Krziwon
Dresden

Rund 650 Material-Experten aus 27 Ländern wollen ab heute auf einer Konferenz in Dresden über die neuesten Trends für Hochtechnologie-Textilfasern diskutieren. Gastgeber der zweitägigen „Aachen-Dresden-Denkendorf International Textile Conference 2016“ ist Prof. Chokri Cherif, der Direktor des Institutes für Textilmaschinen und Textile Hochleistungswerkstofftechnik der TU Dresden.

Technische Textilien gelten inzwischen als ein Schlüsselwerkstoff, um Autos, Möbel, aber auch ganze Häuser leichter, stabiler und funktional raffinierter zu bauen, als dies in der Vergangenheit möglich war. Auch haben Forscher aus Sachsen Ansätze gefunden, um in solche innovativen Textilen zum Beispiel Elektronik und Sensoren einzuweben. „Revolutionäre neue Materialien entstehen vor allem an den Schnittstellen der Forschungsbereiche. Die starke interdisziplinäre Zusammenarbeit von Forschern und Industrievertretern am Hochtechnologie-Standort Dresden erweist sich dabei als großer Vorteil“, schätzte Robert Franke, Leiter des Dresdner Amtes für Wirtschaftsförderung, ein.

Nachdem die Textilindustrie in Deutschland angesichts der Billigkonkurrenz aus Asien zeitweise schon als tot galt, hat sie in der jüngsten Zeit eine Renaissance erlebt – unter technologischen Vorzeichen. „Bei technischen Textilien nimmt Deutschland mit einem Jahresumsatz von rund 13 Milliarden Euro europaweit die Spitzenposition und ist gemessen an der Exportquote sogar Weltmeister“, betonte Prof. Chokri Cherif. „Diesen Wettbewerbsvorteil müssen wir nutzen.“

Von DNN

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