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Lokales Dresden plant weitere Asylheime - Auch städtischer Neubau steht zur Debatte
Dresden Lokales Dresden plant weitere Asylheime - Auch städtischer Neubau steht zur Debatte
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17:44 09.09.2015
Zum Jahresende werden wahrscheinlich 2200 bis 2300 Flüchtlinge in Dresden wohnen. Quelle: Daniel Karmann

Und da dies wohl nicht reichen wird, um alle Flüchtlinge, die in Dresden erwartet werden, menschenwürdig unterzubringen, wird die Stadt wahrscheinlich sogar auf eigenem Grund und Boden ein kommunales Asylheim bauen. Das sieht eine Vorlage von Sozialbürgermeister Martin Seidel (parteilos) vor, die derzeit verwaltungsintern beraten wird.

„Da das Land die Flüchtlingsprognosen im August noch einmal korrigiert hat, müssen wir rasch reagieren“, begründete Seidel den Vorstoß. Demnach werden in Dresden statt der noch im Frühsommer prognostizierten rund 2000 Asylsuchenden zum Jahresende vermutlich 2200 bis 2300 Flüchtlinge in Dresden wohnen. Einige davon wahrscheinlich auch für längere Zeit, da ein Ende der Konflikte in Syrien, im Irak und anderswo noch nicht abzusehen ist. Schon vorher hatte das Land die Flüchtlings-Prognosen mehrfach erhöht.

Hinzu kommt, dass die Stadtverwaltung voraussichtlich das privat betriebene Miet-Asylheim an der Pillnitzer Landstraße bis Ende 2015 aufgeben muss: Einerseits gilt die Wohnsituation dort als problematisch, andererseits hatte es Reibereien mit Anwohnern gegeben. Mit rund 100 Plätzen ist dieses Objekt aber immerhin das zweitgrößte Asylheim in Dresden und diese Kapazitäten dürften nicht leicht zu ersetzen sein.

hw

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