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Lokales Dresden muss sich Nachfolger für Chef aus dem Stadtkonzern TWD suchen
Dresden Lokales Dresden muss sich Nachfolger für Chef aus dem Stadtkonzern TWD suchen
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08:00 21.03.2017
TWD-Geschäftsführer Reinhard Richter hier mit seiner Geschäftsführungskollegin Ursula Gefrerer. Quelle: Archiv/Dietrich Flechtner
Dresden

Reinhard Richter will sein Amt als Geschäftsführer der Technischen Werke Dresden (TWD) mit Ablauf des Vertrages aufgeben. Das kündigte er jetzt im TWD-Aufsichtsrat an. Dem Vernehmen nach nannte der 1955 geborene Manager eine seit langem „andere Lebensplanung“ als Grund für die Demission.

Die TWD-GmbH ist die 100%ige Holdinggesellschaft der Landeshauptstadt Dresden und die Obergesellschaft des TWD-Konzerns. Sie hat vor allem strategische Funktion für den Gesamtkonzern, übernimmt aber auch beratende Aufgaben und kümmert sich um Effizienzsteigerungen und Kosteneinsparungen im Konzern. Das operative Kerngeschäft liegt in der Verantwortung der Konzerngesellschaften. Richter ist einer von vier Geschäftsführern, sein Vertrag läuft bis Ende des Jahres. Seit 1997 ist er in den Dresdner Stadtunternehmen aktiv.

Zum Konglomerat der Stadt gehören unter anderem Versorger wie die Enso und Derwag, aber auch die Verkehrsbetriebe, die Bäder-GmbH und die Stadtreinigung. Richter hat neben dem TWD-Amt weitere Chefposten inne, so ist er beispielsweise Geschäftsführer des Energieverbund Dresden, der alle Beteiligungen an Energieunternehmen bündelt. Richter ist Vorstand bei der Enso und bei den Stadtwerken Drewag Sprecher der Geschäftsführung. Für all diese Ämter muss nun ein Nachfolger gefunden werden. Dazu werden jetzt die Gremien an der Ausschreibung arbeiten.

Von Ingolf Pleil

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