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Lokales Dresden kann Vorschriften im Kampf gegen Geflügelpest leicht lockern
Dresden Lokales Dresden kann Vorschriften im Kampf gegen Geflügelpest leicht lockern
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17:08 21.03.2017
Quelle: dpa
Dresden

Leichte Entspannung im Kampf gegen die Vogelgrippe in Dresden: Die Stadt kann am 23. März den geltenden Sperrbezirk aufheben, teilte die Verwaltung am Dienstag mit. Bewältigt ist die Seuche allerdings noch nicht. Unverändert bleibt die Bestimmung, dass Haustiere wie Hunde und Katzen nicht frei herumlaufen dürfen.

Nach Feststellung der Geflügelpest bei insgesamt 19 Wildvögeln verteilt auf das gesamte Stadtgebiet hatte das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt am 6. März die ganze Stadt zum Sperrbezirk erklärt. Frühestens nach einer 21-Tage-Frist, wenn keine weiteren Vogelgrippe-Fälle registriert worden sind, kann ein Geflügelpest-Sperrbezirk wieder aufgehoben werden. Da seit Monatsanfang keine neuen positiven Befunde innerhalb Dresdens zu verzeichnen waren, wird der Sperrbezirk ab 23. März 2017 aufgehoben. Dann wechselt die Stadt in den Status eines Beobachtungsgebiets. In diesem sind die Einschränkungen für die Geflügelhaltung etwas gelockert. Die Aufhebung der allgemeinen landesweiten Stallpflicht findet damit auch weiterhin noch keine Anwendung in Dresden. Auch die hohen Biosicherheitsmaßnahmen in Geflügelhaltungen sind weiterhin einzuhalten. Sollten neue Todesfälle folgen, verlangt die Geflügelpestverordnung die erneute Bildung von Sperrbezirk und Beobachtungsgebiet mit entsprechenden Aufstallpflichten und Maßnahmen. Die Sperrfristen würden sich dann für das betroffene Gebiet wieder verlängern.

Auch in einem Beobachtungsgebiet dürfen Haustiere wie Hunde und Katzen nicht frei herumlaufen. Verstöße sind mit empfindlichen Strafen bedroht. Mit der Regelung soll verhindert werden, das freilaufende Tiere den Virus von eventuell aufgestöberten toten Wildvögeln im Stadtgebiet verbreiten.

Aktuelle Informationen zum Thema Geflügelpest gibt es im Internet unter www.dresden.de/gefluegelpest. Die Tierseuchenrechtliche Allgemeinverfügung steht im Amtsblatt-Nr. 12/2017, veröffentlicht am 23. März 2017.

Von I.P.

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