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Lokales Dresden investiert in seine Gebäude – Halbjahresbericht 2018
Dresden Lokales Dresden investiert in seine Gebäude – Halbjahresbericht 2018
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16:56 31.08.2018
Für Wohnimmobilien war es ein gutes Halbjahr. Es wurden gegenüber dem ersten Halbjahr 2017 mehr Ein-, Zweifamilienhäuser und Mehrfamilienhäuser gehandelt. Quelle: dpa
Dresden

Dresdens Immobilienmarkt floriert. 2 312 Immobilien mit einem Transaktionsvolumen von sagenhaften 1 Milliarden Euro wechselten im ersten Halbjahr 2018 den Besitzer. Das sind neun Prozent mehr Eigentumsübertragungen mit über 20 Prozent mehr Geldumsatz als 2017 um die gleiche Zeit. Diese Zahlen legte der Gutachterausschuss der Landeshauptstadt im Halbjahresbericht zum Grundstücksmarkt vor.

Die Anzahl der Kaufverträge für Baugrundstücke, besonders für Ein- und Zweifamilienhäuser, war im Vergleich zum ersten Halbjahr 2017 allerdings rückläufig. Nur 35 Käufe konnten verzeichnet werden, 2017 waren es noch 77. Grund dafür: Der Preis. Baugrundstücke für frei stehende Einfamilienhäuser kosteten durchschnittlich rund 265€ pro Quadratmeter. Im Vergleich zum 2. Halbjahr 2017 stieg der Preis um rund zehn Prozent. Den höchsten Quadratmeterpreis mit 925€ erzielte ein Einfamilienhaus-Grundstück in der Neustadt. In preisgünstigen Lagen wechselten Baugrundstücke für Mehrfamilienhäuser häufiger den Besitzer. Der durchschnittliche Kaufpreis liegt im gesamten Stadtgebiet bei 485€ pro Quadratmeter. Man konnte aber auch bis zu 745€ pro Quadratmeter zahlen.

Für Wohnimmobilien war es ein gutes Halbjahr. Es wurden gegenüber dem ersten Halbjahr 2017 mehr Ein-, Zweifamilienhäuser und Mehrfamilienhäuser gehandelt. Der Geldumsatz der gehandelten Objekte stieg um ganze 50 Prozent. Frei stehende Einfamilienhäuser waren zu Preisen von 1 055€ bis 5 385€ verfügbar, im Durchschnitt zahlten Käufer rund 3 000 € pro Quadratmeter Wohnfläche. Der höchste Kaufpreis wurde mit 880 000€ für ein Objekt in Lockwitz registriert. Bei den Geschossbauten waren Löbtau, Pieschen und Neustadt die umsatzstärksten Regionen. Gut erhaltene Bestandsobjekte wechselten für durchschnittlich 2 000€ pro Quadratmeter den Besitzer, aber auch 3 915€ waren möglich.

Besonders der Markt der Eigentumswohnungen florierte mit 1 529 Kaufverträgen. Sie machen ganze 75 Prozent des gesamten Grundstücksmarktes im ersten Halbjahr 2018 aus und konnten sich sowohl in der Anzahl der Kaufverträge als auch um Geldumsatz um 15 Prozent steigern. Auf Weiterverkäufe entfielen dabei 1 072 Kaufverträge. Die umsatzstärksten Regionen waren die Neustadt, Striesen und der Neueinsteiger Strehlen. Doch auch eine Eigentumswohnung ist teuer. Für Erstverkäufe betrug der durchschnittliche Kaufpreis 3 625€, neu sanierte Wohnungen kosteten rund 4 000€ pro Quadratmeter. Damit stieg der Preis im Vergleich zum zweiten Halbjahr 2017 für sanierte Umwandlungen um fast zehn Prozent und für neu errichtete Eigentumswohnungen um fünf Prozent. Der höchste Preis von 4 990€ pro Quadratmeter schlug beim Verkauf einer sanierten Wohnung in einem denkmalgeschützten Gebäude zu Buche.

Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Landeshauptstadt ist ein selbstständiges, unabhängiges, marktkundiges Sachverständigengremium. Die Mitglieder werden vom Ausschuss für Stadtentwicklung und Bau berufen und durch den Oberbürgermeister bestellt.

Von Carolin Seyffert

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