Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / 1 ° Schneeregen

Navigation:
Google+
Dresden investiert in diesem Jahr 32 Millionen Euro in seine Straßen

Oskarstraße, Wehlener Straße und Tharandter Straße Dresden investiert in diesem Jahr 32 Millionen Euro in seine Straßen

„Man nennt es Substanzverzehr“, sagt Bauamtsleiter Reinhard Koettnitz. 32 Millionen Euro kann er in diesem Jahr für Straßenbau ausgeben, zehn Millionen Euro mehr müssten es laut einer Studie von 2012 eigentlich sein, um den Zustand des Straßennetzes zu erhalten. „Meckern“ wolle Koettnitz deswegen allerdings nicht, „nur jammern“.

Die Wehlener Straße.
 

Quelle: Stadt Dresdeni

Dresden.  „Man nennt es Substanzverzehr“, sagt Bauamtsleiter Reinhard Koettnitz. 32 Millionen Euro kann er in diesem Jahr für Straßenbauprojekte ausgeben, zehn Millionen Euro mehr müssten es laut einer Studie aus dem Jahr 2012 eigentlich sein, um den Zustand des Straßennetzes zu erhalten. „Meckern“ wolle Koettnitz deswegen allerdings nicht, „nur jammern“, wie er sagt.

3ae02a5a-d728-11e6-a693-65cf8d2a8fb4

Dresden investiert in diesem Jahr 32 Millionen Euro in seine Straßen

Zur Bildergalerie

Wofür wird das Geld ausgegeben?

25 Millionen Euro sind für 32 größere und kleinere Straßenbauvorhaben im engeren Sinne vorgesehen, die in diesem Jahr beginnen. Hinzu kommen Baustellen aus dem vergangenen Jahr, die nach der Winterpause fortgesetzt werden, etwa an der Straße des Friedens, der Potschappler Straße oder im Umfeld des Kulturpalasts. Die restlichen sieben Millionen Euro werden für Fahrbahnreparaturen und den Winterflick ausgegeben.

Was sind die großen Vorhaben?

Die hängen vor allem mit den Dresdner Verkehrsbetrieben (DVB) zusammen. So werden Bauleute ab März neues Straßenbahngleis auf der Oskarstraße verlegen. Die Stadt saniert begleitend die Fahrbahnen und Gehwege an der Tiergartenstraße, der Oskarstraße, auf dem Wasaplatz und auf der Lockwitzer Straße. Dafür bezahlt sie rund 800 000 Euro, für die DVB schlägt die etwa ein Jahr dauernde Maßnahme mit rund zwölf Millionen Euro zu Buche. Ähnlich sieht es an der Kesselsdorfer Straße aus, wo ab Juni gebaut wird. Zunächst geht es dabei allerdings um vorbereitende Ausbesserungen am umliegenden Straßennetz, die Zentralhaltestelle wird erst 2018 gebaut. Insofern tut es der Stadt noch nicht weh, dass es für dieses neun Millionen Euro teure Großvorhaben noch kein Baurecht gibt. Die neun Umbauten im Umfeld, die auf die Sperrung der Kesselsdorfer Straße zwischen Reisewitzer und Tharandter Straße vorbereiten, kosten rund 1,5 Millionen Euro.

Was ist am teuersten?

Für das dritte Großvorhaben, den grundhaften Ausbau der Wehlener Straße und der Kipsdorfer Straße, beide zwischen Ankerstraße und Schlömilchstraße. Das kostet rund 7,2 Millionen Euro, gebaut werden soll von Ende April bis Mai 2018. „Manchmal ist es so, dass 70 Jahre in einer Gegend nichts passiert und dann wollen alle gleichzeitig etwas machen“, sagt Koettnitz. Neben der Stadt sind auch die DVB auf der Wehlener Straße aktiv, außerdem wird ein neuer Abwasserkanal und eine Fernwärmeleitung verlegt. Und das alles, während zwischen Kipsdorfer und Wehlener Straße ein neuer Doppelschulstandort entsteht.

Und die Radler?

Für die wird mit vier Millionen Euro ein ordentlicher Batzen ausgegeben, zumal bei den größeren Bauvorhaben zumeist neue Radstreifen dabei sind. Die teuerste Baustelle liegt dabei am Hafenweg, wo die Hafenbrücke für reichlich eine Million Euro erneuert wird. Ein anderer Abschnitt auf dem Elberadweg dürfte umstrittener sein: Rund 240 000 Euro sind für den Körnerweg veranschlagt, wo die Stadt auf 75 Metern neues Pflaster verlegen will. Ebenso heikel ist der Plan, die Albertstraße zwischen Carolaplatz und Albertplatz mit Radstreifen zu versehen. Das gilt für die bautechnische Seite, da insbesondere das Einfädeln des Radverkehrs auf Carola- wie Albertplatz nicht so einfach ist. Kritik aus der Stadtpolitik gibt es zudem, etwa von Holger Zastrow (FDP), der von einem „Rückbau der Albertstraße“ spricht. Koettnitz ist dennoch zuversichtlich, die Radwege bis Ende des Jahres gebaut zu haben.

Was ist noch wichtig?

Der Umbau der Kreuzung Dürerstraße und Hans-Grundig-Straße zu einem Kreisverkehr (580 000 Euro) und die Installation von Ampeln an der Kreuzung Leipziger Straße und Peschelstraße (300 000 Euro) – beides dient der Entschärfung von Unfallschwerpunkten. Der Bau der Fußgängerquerung an der Albertstraße als Ersatz für die verschrottete Fußgängerbrücke hat sich ins zweite Halbjahr 2017 verschoben.

Von Uwe Hofmann

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Lokales
15.12.2017 - 14:10 Uhr

Trainer Uwe Neuhaus erwartet beim MSV Duisburg ein Geduldsspiel / Mittelfeldduo Hartmann und Konrad fällt aus

mehr
Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Wettersponsor

Das Wetter in und um Dresden präsentiert Ihnen die Toskana-Therme Bad Schandau.