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Lokales Dresden hat ein Millionenloch beim Schulhausbau
Dresden Lokales Dresden hat ein Millionenloch beim Schulhausbau
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10:49 02.04.2016
Im Haushalt der Landeshauptstadt Dresden klafft ein Loch von 7,26 Millionen Euro.  Quelle: dpa
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Dresden

 Im Haushalt der Landeshauptstadt Dresden klafft ein Loch von 7,26 Millionen Euro. Dabei handelt es sich laut dem Ersten Bürgermeister Detlef Sittel (CDU) um eingeplante Fördermittel für den Schulhausbau, die nun aber doch nicht gefördert werden oder für die noch kein Fördermittelbescheid vorliegt. Das teilte Sittel auf Anfrage des FDP/FB-Stadtrats Franz-Josef Fischer mit.

So hat die Stadt rund zwei Millionen Euro für eine neue Sporthalle an der 95. Grundschule in Laubegast eingeplant – doch die Fördermittel werden nicht fließen. Auch für die Sanierung der 81. und 89. Grundschule in Dölzschen und Niedersedlitz hat der Freistaat noch keine Fördermittel zugesagt. Für die Sanierung der 12. Grundschule in Cotta sind ebensowenig Mittel angekündigt wie für die Sanierung der Schulgebäude an der Bernhardstraße, in die das Gymnasium Südwest einziehen soll.

Bereits im Jahr 2015 gab es ein Fördermitteldefizit von 2,16 Millionen Euro beim Schulhausbau. Für das Jahr 2017 liegen der Stadt nach Sittels Angaben gegenwärtig Fördermittelzusagen in Höhe von 5,927 Millionen Euro vor. Dabei handelt es sich um Geld für die Generalsanierung der Grundschule Naußlitz, die bereitsbegonnen hat, für die Sanierung und Erweiterung der 61. Grundschule in Rochwitz und für den Neubau der 147. Grundschule in Pieschen. „Weitere Einnahmeerwartungen aus dem Förderprogramm Schulische Infrastruktur können erst im Rahmen der Erarbeitung des Doppelhaushaltes 2017/2018 präzisiert werden“, so der Erste Bürgermeister.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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