Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Lokales Dresden gestern und heute - Der Alberthafen
Dresden Lokales Dresden gestern und heute - Der Alberthafen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:28 09.09.2015

[gallery:600-41770109P-1]

Und tatsächlich handelt es sich keinesfalls um eine optische Täuschung. Denn 1997 wurde das einstmals 150 Meter breite und 1100 Meter lange Becken deutlich verkleinert. Nachdem der nördliche und westliche Teil zugunsten von Gewerbe- und Logistikanlagen zugeschüttet worden ist, verringerte sich die Größe von 15 auf sieben Hektar. Trotzdem ist der Alberthafen der bedeutendste Hafen Dresdens und einer der größten Binnenhäfen in Deutschland. Die Entstehung der Hafenanlagen reicht bis ins deutsche Kaiserreich zurück. Zwischen 1891 und 1895 wurden sie im Ostragehege aus dem Boden gestampft. Der Platz reicht heute für etwa 20 Schiffe. Sieben Krananlagen stehen den Arbeitern zur Verfügung, um Waren und Güter in kurzer Zeit umschlagen zu können. Das Terminal ist nach modernen Standards trimodal ausgelegt und verknüpft die drei Transportarten Binnenschiff, Lkw und Bahn miteinander. Über das Güterverkehrszentrum des Bahnhofs Dresden-Friedrichstadt ist der Hafen an das Schienennetz angeschlossen. Lkw gelangen über die 2006/2007 unweit der Flügelwegbrücke gebaute Roll-on-Roll-off-Anlage unkompliziert auf die Schiffe. Betrieben wird der Hafen von der Sächsischen Binnenhäfen Oberelbe GmbH, die auch in Roßlau, Riesa, Torgau, Decin und Lovosice zuständig ist.

Haben Sie auch Fotos, die zeigen, wie etwas zu DDR-Zeiten war und wie es sich nach der Wende verändert hat? Dann melden Sie sich unbedingt bei uns. Denn wir möchten gern die Veränderungen in allen Lebensbereichen zeigen. Sie können uns dabei helfen. Selbstverständlich bekommen Sie Ihre Fotos zurück, werden auch als Fotograf genannt, wenn es zur Veröffentlichung kommt. Vielleicht haben Sie ja auch noch eine kleine Geschichte zu ihrem Foto und zu der Entwicklung zu erzählen. Wir freuen uns!

Schicken Sie Ihr Foto per Mail an c.steinbach@dnn.de oder per Post an die Dresdner Neuesten Nachrichten, Kennwort: Dresden gestern und heute, Dr.-Külz-Ring 12, 01067 Dresden. Bitte in diesem Fall einen frankierten Briefumschlag für die Rücksendung nicht vergessen!

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 29.11.2014

Stephan Hönigschmid

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Die Entscheidung für einen Anbau mit Begegnungs- und Therapieräumen könnte man fast prophetisch nennen. Denn ohne den gestern eingeweihten Neubau könnte das Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) Seniorenheim "Am Gorbitzer Hang" die ab 1. Januar geltenden neuen Bestimmungen der Pflegeversicherung zu Betreuungsangeboten nicht umsetzen.

09.09.2015

Die Dresdner Stadtverwaltung wagt im Schuljahr 2015/16 einen neuen Anlauf für ein Gymnasium in Prohlis. Auf der Boxberger Straße soll die neue Schule vier 5. Klassen aufnehmen.

09.09.2015

Analysen in fünf europäischen Städten zeigen ein erhöhtes Risiko für Atemwegserkrankungen durch ultrafeine Partikel. Steigt beispielweise die tägliche Anzahl dieser Partikel um tausend pro Kubikzentimeter am Tag an, erhöht sich das relative Risiko für Krankheiten des Atemsystems um rund zwei Prozent.

09.09.2015