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Lokales Dresden führt 48 neue Tempolimits ein
Dresden Lokales Dresden führt 48 neue Tempolimits ein
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07:11 16.11.2018
Die Karten zeigt, wo überall im Stadtgebiet neue Tempo-30-Schilder aufgestellt wurden. Quelle: Grüne Fraktion
Dresden

An 48 Stellen im Dresdner Straßennetz hat die Verwaltung seit dem Frühjahr Tempo 30 verhängt. Das teilte nun Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) auf eine Anfrage der Grünen-Stadträtin Ulrike Caspary mit. Demnach sind seit April 2017, dem Zeitpunkt einer Gesetzesnovelle, die eine begründete Geschwindigkeitsbegrenzung auch an Hauptstraßen möglich macht, Vorschläge zu 73 Straßenabschnitten gekommen, an denen Verwaltung und/oder Dresdner Tempo 30 fordern.

Auch durch eine Postkartenkampagne der Grünen seien zahlreiche Vorschläge „Dritter“ eingetroffen, die man aber nicht gezählt habe, teilte der OB mit. Es habe viele Mehrfachvorschläge für dieselben Stellen gegeben, begründet das Hilbert. „Es trafen sogar Vorschläge für Straßenabschnitte ein, auf denen eine 30-km/h-Beschränkung schon seit längerem bestand.“ 60 Abschnitte hat die Verwaltung geprüft, an zwölf von ihnen die Einführung von Tempo 30 für nicht gerechtfertigt gehalten. 13 Vorschläge müssen noch überprüft werden. Dort, wo nun neu Tempo 30 gilt, liegen meist Schulen, Kindertagesstätten, Krankenhäuser sowie Alten- und Pflegeheime, so Hilbert weiter.

Die Karten zeigt, wo überall im Stadtgebiet neue Tempo-30-Schilder aufgestellt wurden. Quelle: Grüne Fraktion

Die Grüne Stadträtin Caspary wertet das als Erfolg. „Kinder und alte Menschen gehören zu den schwächsten Teilnehmer*innen im Straßenverkehr, ihr Schutz muss oberste Priorität haben. Durch eine Geschwindigkeitsbegrenzung lässt sich die Gefahr für schwere Unfälle deutlich reduzieren.“

Indessen fand in Dresden die erste Aktionswoche „Schulwegsicherheit“ vom 5. bis 9. November statt. Denn nicht nur eilige Autofahrer machen Kindern im Straßenverkehr das Leben schwer. Der Gemeindliche Vollzugsdienst (GVD) bilanziert 24 Verwarnungsgelder, 20 mündliche Verwarnungen sowie ein abgeschlepptes Fahrzeug. Vor fünf Grundschulen und zwei Kindertageseinrichtungen waren die Bediensteten im Einsatz. „Wer Einfahrten oder Bushaltestellen versperrt oder auf Halteflächen parkt, die extra für die Eltern eingerichtet wurden, hat ein Knöllchen mit einem Verwarnungsgeld erhalten“, erklärt Ordnungsbürgermeister Detlef Sittel (CDU). Viele Eltern zeigten sich einsichtig, resümiert Sittel den Einsatz. Er hoffe allerdings auch, dass diese Einsicht länger als einen Tag lang halte. Auch aktuell sind die Mitarbeiter des GVD wieder im Einsatz vor Dresdner Grundschulen und Kitas.

Von uh/lml

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