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17:25 09.09.2015
Bei dichtem Nebel gab es kaum Feuerwerk zu sehen. Quelle: Hauke Heuer
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Dass es dabei aufgrund des dichten Nebels wenig zu sehen gab, störte die wenigsten. Bei einem Gläschen Sekt war das schlechte Wetter schnell vergessen.

Trotz der Tausenden, die es zu Silvester auf die Straßen zog, blieb die Nacht aus Sicht der Polizei relativ ruhig. Obwohl sich 12.000 Besucher auf dem Theaterplatz aufhielten, gab es keine nennenswerten Störungen. Die Beamten kamen insgesamt in 179 Fällen zum Einsatz. Meist aufgrund von Ruhe- beziehungsweise Ordnungsstörungen im Zusammenhang mit Pyrotechnik. Darüber hinaus wurden 21 Körperverletzungen, 20 Sachbeschädigungen, ein Raub und das „Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion“ bearbeitet. Sechs Betrunkene mussten in  Gewahrsam genommen werden – zu ihrem eigenen Schutz.  

Die Feuerwehr und der Rettungsdienst hatten, wie üblich zum Jahreswechsel, alle Hände voll zu tun. Die Löschzüge mussten in 34 Fällen ausrücken, die unmittelbar mit Silvester in Verbindung gebracht werden können. 14 Abfall- und Recyclingbehältnisse, eine brennende Hecke, ein brennender hohler Baum, sowie 14 durch angesaugten Rauch ausgelöste Brandmeldeanlagen hielten die Feuerwehrmänner auf Trapp. Darüber hinaus brannten vier Balkone auf der Prohliser Allee, dem Albert-Wolf-Platz, der Berliner Straße und der Mosczinskystraße. Dabei kamen keine Personen zu Schaden.

Der Rettungsdienst musste dafür häufig ausrücken, um Verletzungen an Augen, Händen und anderen Körperteilen durch Feuerwerkskörper zu versorgen. Gefolgt von Schnittwunden, Kopfplatzwunden, Sturzverletzungen und Problemen, die sich aus dem übermäßigen Alkoholkonsum ergaben. Die Krankenwagen absolvierten am Abend 67 Fahrten.

Hauke Heuer

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