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Lokales Dresden erprobt die Flutschutztore
Dresden Lokales Dresden erprobt die Flutschutztore
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07:57 28.07.2017
Probeaufbau 2016: Jedes Jahr wird mindestens einmal geübt und gewartet. Quelle: Hauke Heuer
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Dresden

Mitarbeiter des Regiebetriebes Zentrale Technische Dienste bauen am Sonntag, 30. Juli, von 6.30 Uhr bis 16 Uhr die innerstädtischen Flutschutztore an der Elbe zur Probe auf und ab. Gleichzeitig kontrollieren Wartungsfirmen die Anlagen, führen kleinere Reparaturen aus und präzisieren Einstellungen. Der Probeaufbau dient den Mitarbeitern auch als Schulung im Umgang mit den einzelnen Elementen, um im Ernstfall alle Handgriffe fachgerecht, schnell und besonnen ausführen zu können. Die etwa 20 Meter langen, zwei bis drei Meter hohen und rund 20 Tonnen schweren Flutschutztore aus Stahl sind im Ruhezustand in geschlossenen Torkammern aus Stahlbeton untergebracht. Bei Hochwassergefahr werden sie auf Laufschienen aus- und eingefahren. Diese befinden sich in einem Kanal unter der Straße und sind mit Abdeckplatten geschützt, welche in der Vorbereitung mit einem LKW-Kran herausgenommen werden. Im Ernstfall werden das Flutschutztor Weißeritzstraße bei rund 6,10 Meter Pegel und das Flutschutztor Ostraufer bei circa 7,00 Meter Pegel geschlossen. Hierbei kommt es zu kurzfristigen Straßensperrungen.

Auch für den Probeaufbau muss die Straßenkreuzung Ostra-Ufer, Weißeritzstraße und Pieschener Allee voll gesperrt werden. Die Umleitungsstrecken führen über die Magdeburger Straße, Kleine Packhofstraße, Ostra-Allee und Maxstraße. Das Ostragehege ist nur über die Schlachthofstraße erreichbar. Eine Zufahrt in das Stadtzentrum über die Pieschener Allee ist hier nicht möglich. Die Umleitungsstrecken sind ausgewiesen. „15 Jahre nach dem ersten Extremhochwasser von Weißeritz und Elbe in der jüngeren Geschichte sind wir mit dem Hochwasserschutz der Altstadt in vergleichbaren Situationen gerüstet. In anderen Stadtteilen sollen noch Hochwasserschutzanlagen entstehen, etwa im Dresdner Osten und in der Leipziger Vorstadt“, kündigt die zuständige Umweltbürgermeisterin Eva Jähnigen (Bündnis 90/ Die Grünen) an.

Von Aaron Wörz

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