Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Lokales Dresden erhält neues Forschungsinstitut
Dresden Lokales Dresden erhält neues Forschungsinstitut
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
20:19 08.11.2018
In Dresden soll der Schienenverkehr der Zukunft erforscht werden. Quelle: dpa
Dresden

Dresden erhält ein neues Forschungszentrum. Das teilte der sächsische Bundestagsabgeordnete Thomas Jurk (SPD) am Donnerstagabend mit. Nach dem Willen des Haushaltsausschusses soll das „Deutsche Zentrum für Schienenverkehrsforschung“ in Dresden errichtet werden. Ein entsprechender Haushaltsvermerk sei vom Ausschuss am Donnerstag im Etat des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) verankert worden.

Insgesamt stehen laut Jurk damit 2019 für das Forschungszentrum fünf Millionen Euro zur Verfügung. Außerdem werden für die Aufbauphase im Personalhaushalt bereits die ersten zehn Stellen bereitgestellt. „Als zuständiger Berichterstatter hatte ich mich bei den Haushaltsberatungen in den vergangenen Wochen intensiv dafür eingesetzt, dass das Schienenverkehrsforschungszentrum nach Dresden kommt“, erklärte Jurk.

Das neue Forschungszentrum für den Schienenverkehr, dass im Koalitionsvertrag der CDU/SPD-Bundesregierung verankert ist, soll unter anderem neue Antriebstechniken für Eisenbahnen und generell neue Technologien für den Bahnverkehr erforschen und entwickeln.

Strom für Bahnstrecke Dresden–Görlitz

Positive Nachrichten gibt es auch für die Bahnstrecke zwischen Dresden und der polnischen Grenze. Nach dem Willen des Haushaltsausschusses soll der Ausbau der Bahnstrecken Cottbus–Görlitz und Dresden–Görlitz über das neue Elektrifizierungsprogramm des Bundes finanziert werden. Das hat der Ausschuss ebenfalls dem Bundesverkehrsministerium von Andreas Scheuer (CSU) in den Haushalt geschrieben.

Mit dem neuen Elektrifizierungsprogramm des Bundes soll die Elektrifizierung von Schienenstrecken finanziert werden, bei denen dies mit den etablierten Finanzierungsinstrumenten bisher nicht möglich ist. Das Scheuer-Ministerium muss dafür ein Förderkonzept vorlegen. Dann soll das Bundesfinanzministerium die Mittel freigeben.

Bis 2022 waren bisher Ausgaben von 75 Millionen Euro vorgesehen. Dies würde jedoch nicht ausreichen, um die Bahnstrecken Cottbus-Görlitz und Dresden-Görlitz auszubauen. Deshalb habe der Haushaltsausschuss für das kommende Jahr 500 Millionen Euro für Sofortmaßnahmen in den vom Braunkohlestrukturwandel betroffenen Regionen – und damit auch für die Lausitz – bereitgestellt. Das Geld soll für die Infrastrukturmaßnahmen und die Entwicklung der regionalen Wirtschaft eingesetzt werden und stehe damit auch für das Elektrifizierungsprogramm bereit. „Bisher hatte das BMVI die Planungen an diesen Strecken blockiert“, erklärte Jurk. Durch die Beschlüsse des Haushaltsausschusses würden die für den Start der Projekte erforderlichen Mittel bereitgestellt und die „Planungsblockade endlich durchbrochen“.

Von Ingolf Pleil

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Das einstige Gornitz-Center zeigt sich im neuen Gewand: Die Dresdner können seit Donnerstag im dresden.karree in unzähligen Geschäften auf drei Etagen Shoppen gehen.

09.11.2018

Er funkelt und glitzert: Der neue Weihnachtsbus der Stadtrundfahrt Dresden GmbH. Mit diesem kann man jetzt in Weihnachtstouren in der Stadt unternehmen. So erzählt u.a. der Pflaumentoffel „Weihnachtsmärchen“.

09.11.2018

Der Winterdienst der Stadt Dresden hat die aktuellen Wetterdaten im Blick, um umgehend reagieren zu können, wenn der Winter kommt. 150 000 Euro stehen für das Räumen und Streuen des Elbradweges zur Verfügung.

09.11.2018