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Dresden erhält Beratungsstelle für Eltern zur Kinderbetreuung

Kinderbetreuung Dresden erhält Beratungsstelle für Eltern zur Kinderbetreuung

Die Stadt Dresden schafft ein neues Beratungsangebot für Eltern zur Kinderbetreuung. Damit soll eine neutrale Informationsmöglichkeit entstehen. Der Jugendhilfeausschuss begann dazu am Donnerstag die Diskussion über ein Konzept. Freie Träger äußerten sich skeptisch.

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Quelle: dpa

Dresden. Die Stadt Dresden plant ein neues Beratungsangebot für Eltern zur Kinderbetreuung. Damit soll eine trägerunabhängige Informationsmöglichkeit entstehen. Der Jugendhilfeausschuss begann dazu am Donnerstag die Beratung über ein detailliertes Konzept. „Dresdner Eltern benötigen eine solche Beratungsstelle, um sich über ihre Rechte kundig zu machen oder um Probleme in ihrer Kita in neutraler Umgebung zu besprechen“, erklärte Tilo Kießling, Mitglied im Jugendhilfeausschuss und Stadtrat der Linken, die das Beratungsangebot in der Kooperationsvereinbarung mit Grünen und SPD verankert haben. Die Freien Träger begleiten die Initiative mit Skepsis.

Bereits jetzt böten die Einrichtungen der Kindertagesbetreuung und Elternvertretungen Beratungsmöglichkeiten an. Ergänzend dazu ist es nach Ansicht der Initiatoren aber notwendig, das sich Eltern unabhängig informieren und beraten lassen können. Im Hintergrund stehen dabei auch negative Vorfälle aus anderen Kommunen, bei denen beispielsweise Kita-Träger von Eltern eine Gebühr verlangten, damit sie auf die Warteliste für einen Kita-Platz kommen. Die Beratung soll Hilfe zur Selbsthilfe leisten. Eltern sollen durch die Beratung in die Lage versetzt werden, ihre Probleme rund um die Betreuung ihrer Kinder selbst klären und lösen zu können. Vertreter der Freien Träger äußerten sich im Jugendhilfeausschuss skeptisch. Carsten Schöne vom Wohlfahrtsverband „Der Paritätische“ wünschte sich Informationen darüber, welches Konfliktpotenzial in der Stadt in diesem Bereich gesehen wird. Auch andere Träger-Vertreter äußerten unter Verweis auf bestehende Beratungsangebote Zweifel am Bedarf für eine weitere Offerte.

In der Beratungsstelle werden zwei Mitarbeiter aktiv sein und hauptsächlich eine „Lotsenfunktion“ übernehmen. Sie erhalten den Auftrag, für Orientierung zu sorgen, Transparenz zu schaffen und auch zwischen unterschiedlichen Interessen zu vermitteln. Die Stelle, deren Träger selbst keine Kinderbetreuung anbieten soll, bekommt über die Zeit einen Überblick über die in der Stadt im Kita-Bereich anstehenden Probleme und leistet so auch einen Beitrag zur Qualitätssicherung auf diesem Gebiet.

Von Ingolf Pleil

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