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Lokales Dresden braucht noch einmal 3000 neue Kita-Plätze
Dresden Lokales Dresden braucht noch einmal 3000 neue Kita-Plätze
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20:39 09.09.2015
Quelle: dpa
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Gegen den Trend will der zuständige Eigenbetrieb aber eine Kita in Gittersee schließen, wogegen sich bereits erste Proteste zusammenbrauen.

Derzeit werde der Kita-Rechtsanspruch durch die Ausbauprogramme der vergangenen Jahre erfüllt, heißt es in der städtischen Einschätzung. So entstanden im vergangenen Jahr insgesamt 21 neue Kitas, darunter 14 in Container-Bauweise, was – zusammen mit rund 300 neuen Plätzen bei Tagesmüttern – zu einer Kapazitätserweiterung um etwa 2100 Plätze geführt hatte.

Allerdings seien immer noch nicht alle Stadtteile gleich gut versorgt. In Pieschen etwa werde das Platzangebot auch in den nächsten zwei Jahren nicht dem Bedarf entsprechen, hieß es. Die Hälfte der rund 3000 geplanten Plätze will der Kita-Eigenbetrieb allerdings nur befristet einrichten. Denn ab dem Jahr 2018 ist den Prognosen der Demografen zufolge mit weniger Krippenkindern und ab 2024 mit einem rückläufigen Kindergarten-Bedarf zu rechnen. Allerdings hatten sich die Statistiker in der Vergangenheit auch mehrmals verschätzt.

Derweil zeichnet sich ab, dass die Nachfrage der Eltern nach langen Öffnungszeiten in den Kitas wächst. „Deshalb verlängern viele Kindertageseinrichtungen sukzessive ihre Öffnungszeiten im Korridor 6 bis 18 Uhr“, heißt es im Dresdner Fachplan. Acht Kitas bieten auch Spätabend-Öffnungszeiten an. Möglicherweise werde man diese Angebote ausbauen müssen, eventuell auch durch Extra-Betreuungszeiten bei Tagesmüttern.

hw

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Rein rechnerisch erfüllt Dresden seit August 2013 den Rechtsanspruch auf Krippen- und Kinderplätze. Laut Einschätzung des Kita-Eigenbetriebes gab es zum Schuljahresbeginn 2013/14 stadtweit sogar einen Überschuss von 150 Plätzen.

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