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Lokales Dresden blüht auf: Stadt startete am Mittwoch mit der Frühlingsbepflanzung
Dresden Lokales Dresden blüht auf: Stadt startete am Mittwoch mit der Frühlingsbepflanzung
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09:32 16.03.2017
Die beiden Landschaftsgärtner Marcel Socha (vorn) und Konstanz Gerd tauschen die Einsätze der Pflanzkübel vorm Rathaus aus. Quelle: Anja Schneider
Dresden

Wenn die Stadt alle Jahre wieder im März vorm Rathaus am Dr.-Külz-Ring die 85 großen Kübel neu bestücken lässt, dann sieht man über die Gesichter der Passanten ein Lächeln huschen. Denn das ist wie ein Startschuss für den Frühling. Am Mittwoch war es wieder so weit.

Mitarbeiter des Regiebetriebes Zentrale Technische Dienstleistungen rückten mit zwei Transportern an, luden die mit kleinen Kiefern bepflanzten Einsätze der Pflanzgefäße auf und setzten stattdessen mit Stiefmütterchen besetzte Einsätze ein. Ganz geschafft haben sie es nicht, so geht es sicher heute weiter. Die Pflanzeinsätze für die Kübel vorm Rathaus und 106 weitere wurden in der Gärtnerei Bodenbacher Straße gestaltet. Mit dieser Vorarbeit geht der Tausch vor Ort dann ruck, zuck.

Mit der Bepflanzung der Beete beginnen die Gärtner am 20. März. „Je nach Witterung sollen alle vorgesehenen Flächen bis zum Donnerstag, dem 30. März, mit Frühjahrsblühern bepflanzt sein“, so die Stadtverwaltung. Sie gibt dafür diesmal rund 29 000 Euro aus. 2015 waren es 24 000 Euro.

In der Stadt kommen an 40 Orten auf einer Gesamtfläche von etwa 2400 Quadratmetern rund 83 000 Frühjahrsblüher und 42 600 Blumenzwiebeln in die Erde. Die Zwiebelgewächse wie Hyazinthen, Tulpen, Narzissen und Anemonen werden in der Gärtnerei des Regiebetriebes Zentrale Technische Dienstleistungen auf der Bodenbacher Straße angezogen.

Für Anzucht und Lieferung der Pflanzen gebe es Verträge mit verschiedenen Gärtnereien. Den Zuschlag für 71 350 Gewächshauspflanzen erhielten für dieses Jahr die Gärtnerei Wilhelm Willkomm GbR aus Dresden und die Gärtnerei Choitz aus Schenkendorf. Die 14 000 Freilandstiefmütterchen kommen aus dem Gartenbaubetrieb Kaiser in Weinböhla.

Von Catrin Steinbach

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