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Dresden blitzt jetzt digital

Umrüstung abgeschlossen Dresden blitzt jetzt digital

Die Stadt hat nach eigenen Angaben die digitale Umrüstung seiner fest installierten Blitzer und Messanlagen abgeschlossen. Demnach sind alle 17 Geräte auf digitale Technik umgestellt worden und wieder vollständig einsatzbereit. Der Großteil der Anlagen misst die Geschwindigkeit der Autofahrer, drei Exemplare filmen Rotsünder.

Alle 17 städtischen Blitzer arbeiten jetzt digital.
 

Quelle: picture alliance / dpa

Dresden.  Die Stadt hat nach eigenen Angaben die digitale Umrüstung seiner fest installierten Blitzer und Messanlagen abgeschlossen. Demnach sind alle 17 Geräte auf digitale Technik umgestellt worden und wieder vollständig einsatzbereit. Der Großteil der Anlagen misst die Geschwindigkeit der Autofahrer. Drei Blitzer filmen zudem Verkehrssünder, die bei Rot über die Ampel fahren.

„Zum einen steigt damit die Qualität der Bilder und zum anderen sind die Fotos schneller zur Bearbeitung im Amt“, erläutert die Abteilungsleiterin Jutta Gerschner die Vorteile der digitalen Messtechnik. Jeder, der zu schnell unterwegs sei, stelle eine Gefahr für sich und andere Beteiligte dar. Blitzanlagen seien deshalb eine notwendige Maßnahme, um die Sicherheit auf den Straßen zu erhöhen, so die Abteilungsleiterin weiter.

Von den insgesamt 17 Messanlagen besitzt die Stadt aber die nur beiden auf der Waldschlößchenbrücke selbst. Alle anderen Anlagen seien angemietet, erklärte die Stadt in einer entsprechenden Mitteilung. Das sei auch der Grund für die erfolgreiche Umrüstung auf digitale Modelle. Weil einzelne Mietverträge in Vergangenheit ausgelaufen waren, konnten neue, digitale Messstationen angemietet werden.

Die neuen Verträge haben eine Laufzeit von vier Jahren. So fand die Umstellung der zwölf stationären Blitzer der Firma VDS Verkehrstechnik bereits 2009 bis 2013 statt. Die beiden Anlagen der Firma Jenoptik Robot auf der Waldschlößchenbrücke blitzen von Anfang an digital. In diesem Jahr folgte nun die Umstellung der drei Anlagen Bautzner Landstraße, Meißner Landstraße und Bautzner Straße, die neben der Geschwindigkeit auch das Fahren bei Rot überwachen. Diese wurden von der Firma Gatso Deutschland installiert.

Die Mietkosten für die digitalen Blitzer liegen pro Exemplar zwischen 1 000 und 1 500 Euro im Monat. Neben den stationären Anlagen verfügt das Ordnungsamt auch über drei mobile Blitzer. Diese würden laut Gerschner vorwiegend vor Schulen, Kindergärten oder auch vor Krankenhäusern und Unfallschwerpunkte eingesetzt. Die mobilen Geräte sind seit dem Jahr 2013 digital. Im Zeitraum vom 1. Januar bis 30. September dieses Jahres sind in Dresden rund 58 000 Autos geblitzt worden, 56 Autofahrer wurden beim Überfahren einer roten Ampel erwischt. Das brachte der Stadtkasse bislang rund 1,42 Millionen Euro ein.

Von Sebastian Burkhardt

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