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Dresden bleibt ein teures Pflaster für Immobilien

Steigende Kauf- und Mietpreise Dresden bleibt ein teures Pflaster für Immobilien

Dresden ist und bleibt beim Thema Immobilien ein teures Pflaster: Im ersten Halbjahr sind die Preise im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 8 Prozent gestiegen. Das hat das Portal Immowelt jetzt ermittelt. Demnach wurden im ersten Quartal 2016 Kaufpreise von durchschnittlich 1820 Euro pro Quadratmeter gezahlt. Jetzt seien es bereits 1970 Euro.

Dresden ist und bleibt beim Thema Immobilien ein teures Pflaster.

Quelle: dpa

Dresden. Dresden ist und bleibt beim Thema Immobilien ein teures Pflaster: Im ersten Halbjahr sind die Preise im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 8 Prozent gestiegen. Das hat das Portal Immowelt jetzt ermittelt. Demnach wurden im ersten Quartal 2016 Kaufpreise von durchschnittlich 1820 Euro pro Quadratmeter gezahlt. Jetzt seien es bereits 1970 Euro pro Quadratmeter im Schnitt.

Damit liegt Dresden im deutschlandweiten Trend. In 71 von 79 untersuchten Städten sind die Preise gestiegen, wobei der rasanteste Anstieg in Magdeburg zu verzeichnen war: Hier kletterte der Quadratmeterpreis innerhalb eines Jahres um 31 Prozent. Eine derartige Dynamik sagt das Portal für Dresden nicht mehr voraus: Immobilienkäufer würden sich wegen der hohen Preise zunehmend in Richtung alternativer Standorte orientieren.

Auch der Immobiliendienstleister PlanetHome geht in seinem Marktreport für 2017/2018 von einer hohen Nachfrage nach Wohnungen und einem stark steigenden Preisniveau aus. Dresden sei eine dynamische Wachtsumsregion in Ostdeutschland mit einer erhöhten Nachfrage von Eigennutzern an Eigentumswohnungen und Eigenheimen. Die Preise für Wohnimmobilien seien von 2007 bis 2016 um rund 4,6 Prozent pro Jahr gestiegen. Dem stünde ein durchschnittliches Inflationsniveau von 1,36 Prozent pro Jahr in diesem Zeitraum gegenüber. Das auf absehbare Zeit sehr niedrige Zinsniveau sowie die sehr gute Wohnungsnachfrage würden eine weitere positive Wertentwicklung auf dem Dresdner Wohnungsmarkt erwarten lassen, heißt es in dem Report.

Die Wohnungsmieten würden beim Neubau zwischen 7,70 und 12,20 Euro pro Quadratmeter bei einem Durchschnittspreis von 9,70 Euro liegen. Dieser Wert sei seit 2005 um 54 Prozent gestiegen. Bei Bestandsgebäuden reiche der Korridor von 5,70 bis 10 Euro, der Durchschnittswert betrage 7,20 Euro pro Quadratmeter. Das sei eine Steigerung von 31 Prozent seit 2005, so die Experten von PlanetHome.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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