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Dresden bekommt Busbahnhof und Fahrradparkhaus am Wiener Platz

Verkehr Dresden bekommt Busbahnhof und Fahrradparkhaus am Wiener Platz

Jahrelang wurde diskutiert, jetzt hat der Stadtrat eine Grundsatzentscheidung gefällt. Der zentrale Omnibusbahnhof in Dresden soll an den Wiener Platz kommen und mit anderen Angeboten ergänzt werden.

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Unter anderem so stellen sich Studenten der Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW das Fahrradparkhaus in der Nähe des ZOB vor. Die Ideen werden derzeit im World Trade Center (WTC) ausgestellt.
 

Quelle: Dietrich Flechtner

Dresden.  Ungewöhnliche Mehrheit im Stadtrat: Mit den Stimmen von SPD, Grünen und CDU ist die Entscheidung für einen Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) am Wiener Platz gefallen, der mit einem Fahrradparkhaus ergänzt werden soll. Unter anderem Linke und FDP sprachen sich dagegen aus. Die Linken warnten vor der Umweltbelastung durch den zunehmenden Busverkehr. Die Liberalen kritisierten die Verknüpfung mit dem Fahrradparkhaus, bei dem sie finanzielle Verluste für die Stadt befürchten. Die Stadt soll nun nach Betreibermodellen suchen.

Am Dresdner Hauptbahnhof soll ein Fahrradparkhaus entstehen. Wie es aussehen könnte, darüber haben sich Dresdner Studenten viele Gedanken gemacht. Ihre Ideen sind jetzt im WTC ausgestellt.

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Nach dem Willen der Mehrheit soll die Stadt Investoren für den Busbahnhof suchen. Sollte ein Eigenanteil der Stadt notwendig sein, sollte sich dieser nach zehn Jahren amortisieren. Der Betrieb des Busbahnhofes soll dauerhaft ohne Zuschüsse der Stadt auskommen.

Nach einer Machbarkeitsstudie der Stadt wird mit bis zu vier Millionen Euro Kosten für das Fahrradparkhaus gerechnet. Für den ZOB stehen derzeit etwa ach Millionen Euro im Raum. Für beides könnte sich die Stadt private Investoren vorstellen. Derzeit ist die Betreiberfrage aber noch offen. Durch geeignete Maßnahmen soll es vor allem in der Altstadt zu keinen weiteren Luftschadstoff- und Lärmbelästigungen kommen. Die Bayrische Straße soll künftig nicht mehr als Haltestelle dienen. Schließlich soll die Errichtung eines weiteren Busterminals im Bereich des Neustädter Bahnhofs vorangetrieben werden.

Wie Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain (Grüne) erklärte, sei für das Fahrradparkhaus als Betreiber auch eine städtische Tochter denkbar. Er geht davon aus, dass das Einstellen eine Fahrrades pro Jahr zwischen 70 und 100 Euro kosten könnte. Für einen wirtschaftlichen Betrieb seien daher weitere Einrichtungen wie Fahrradwerkstatt, Fahrradverleih oder Gastronomie notwendig. Die Stadt geht beim Parkhaus von einer Landesförderung von bis zu 75 Prozent aus. Der Fördermittelantrag werde derzeit bearbeitet, für Frühjahr 2018 rechnet der Baubürgermeister mit einer Entscheidung des Landes.

Von Ingolf Pleil

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