Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Lokales Dresden begrüßt seine neuen ‚Erstis‘
Dresden Lokales Dresden begrüßt seine neuen ‚Erstis‘
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:26 04.10.2018
Oberbürgermeister Dirk Hilbert verteilt Welcome Packages an die neuen Erstsemester der Technischen Universität. Quelle: Dietrich Flechtner
Dresden,

Am Donnerstag fand an der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) und an der Technischen Universität (TU) die feierliche Immatrikulation statt. An der TU nehmen zum Wintersemester etwa 6.900 junge Menschen ihr Studium auf. Die HTW zählt 1.300 neue Studienanfänger.

An der Technischen Universität fand hierzu bereits ab 13 Uhr im Foyer des Hörsaalzentrums ein Info-Markt statt. Hier standen Studenten aus höheren Semestern den Neuankömmlingen mit Rat und Tat zur Seite. Zahlreiche Stände universitärer Einrichtungen informierten über ein buntes Portfolio von Unisport bis hin zu Auslandsaufenthalten oder Studienfinanzierung.

Das Begrüßungsprogramm wurde gegen 14 Uhr mit der Ausgabe der heiß begehrten Student Welcome Packages fortgesetzt. Hier waren Rektor Hans Müller-Steinhagen und Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) höchst persönlich vor Ort um die Startpakete an die Erstsemester zu verteilen.

Die Taschen, die aus Lkw-Planen hergestellt werden, gibt es seit nunmehr zwölf Jahren. Jedes Jahr werden sie von einem anderen Künstler gestaltet und von zahlreichen Sponsoren bunt gefüllt. Das Cover der diesjährigen Umhängetasche wurde von der gebürtigen Dresdner Künstlerin Susanne Haase gestaltet. Gefüllt ist sie mit nützlichen Gegenständen für den Uni-Alltag, allerhand Info-Material und zahlreichen Gutscheinen.

Für diejenigen, die eine solche Begrüßungstasche abgreifen wollten, hieß es allerdings Schlange stehen und bangen, denn die Taschen sind limitiert und der Andrang war groß.

Insgesamt freut sich die Technische Universität über stabil bleibende Studienanfängerzahlen und über das große Interesse bei ausländischen Studierenden. Von den Erstsemestern kommen fast 1.100 Studenten aus dem Ausland. Mit einer Zahl von fast 35.000 lagen auch zu diesem Wintersemester wieder deutlich mehr Bewerbungen als verfügbare Studienplätze vor. Grund dafür sind vor allem die geltenden Zulassungsbeschränkungen für die mit einem Numerus Clausus versehenen Studiengänge.

An der HTW kommen die meisten der 1.300 Studienanfänger aus Sachsen, gefolgt von Thüringen und Brandenburg. Besonders nachgefragt sind hier die Studiengänge der Wirtschaftswissenschaften, Informatik sowie Umweltmonitoring.

Oberbürgermeister Hilbert bei der feierlichen Immatrikulation an der HTW Dresden. Quelle: Dietrich Flechtner

Auch hier gratulierte Oberbürgermeister Dirk Hilbert zum Studienstart: „Es beginnt für Sie die beste Zeit Ihres Lebens und Sie studieren an einer der besten Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Deutschland.“ Hilbert lud die neuen Erstsemester ein, sich aktiv an der Weiterentwicklung der Stadt Dresden zu beteiligen: „Bringen Sie sich in den gesellschaftlichen Diskurs ein und gestalten Sie mit!“

Von Franziska Gleißner

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Der Allgemeine Deutsche Fahrradclub Dresden (ADFC) will nach dem tödlichen Fahrradunfall im August die Parkplätze auf der St. Petersburger Straße ersatzlos streichen lassen. Im Gegenzug sollen die Radwege deutlich verbreitert werden. Die Petition kann noch bis 9. Oktober unterzeichnet werden.

05.10.2018

Ab Montag hält der Quartiersbus der Linie 73, der seit Jahresbeginn über die Döbelner Straße in Pieschen-Nord/Trachenberge verkehrt, auch am Ärztehaus Mickten. Das ist nicht die einzige Änderung für den Kleinbus im Testbetrieb der Dresdner Verkehrsbetriebe.

04.10.2018

Sachsens Landesmedienanstalt (SLM) und die Landeszentrale für politische Bildung hatten am Dienstag zur Diskussion „Der Wert der Pressefreiheit“ in die Dreikönigskirche geladen. Zu Gast war auch Journalist Arndt Ginzel – also derjenige, dessen Kameramann bei der jüngsten Dresdner Anti-Merkel-Demo den berühmten LKA-Hutbürger filmte.

04.10.2018