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Dresden begrüßt mehr Touristen

Zahl der Ankünfte 2016 leicht gestiegen Dresden begrüßt mehr Touristen

Besser als erwartet: Die Zahl der Dresden-Besucher ist im vergangenen Jahr auf über zwei Millionen gestiegen, die Zahl der Übernachtungen nur leicht zurückgegangen. Vom Tourismus in der Landeshauptstadt sind rund 50 000 Arbeitsplätze abhängig.

Über zwei Millionen Besucher kamen 2016 nach Dresden.

Quelle: Anja Schneider

Dresden. Die Beherbergungsbranche der Landeshauptstadt Dresden hat im vergangenen Jahr 4,273 074 Millionen Übernachtungen registriert. Das ist ein leichter Rückgang im Vergleich zum Jahr 2015 um 0,8 Prozent. Diese Zahlen teilte das Statistische Landesamt Sachsen in Kamenz mit. Die Zahl der Ankünfte von Gästen in Dresden ist demnach im vergangenen Jahr um 0,5 Prozent auf 2,092 315 gestiegen. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer pro Gast beträgt zwei Tage.

Damit ist der Rückgang weniger hoch als befürchtet. Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) hatte noch im Dezember im Stadtrat erklärt, dass er mit einem Rückgang von drei Prozent im Vergleich zum Jahr 2015 rechne. Doch ein Übernachtungsplus von 5,2 Prozent im Oktober im Vergleich zum Oktober 2015 – hauptsächlich bedingt durch die Gäste an den zentralen Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit – und ein guter Dezember retteten die Bilanz. In Dresden sind nach Hilberts Angaben 50 000 Arbeitsplätze direkt oder indirekt vom Tourismus abhängig, darunter viele Arbeitsverhältnisse für ungelernte oder gering qualifizierte Arbeitskräfte.

Die Zahl der Ankünfte ist im Vergleich zum Vorjahresdezember um 2,6 Prozent auf 216 339 gestiegen, haben die Statistiker in Kamenz ermittelt. Die Übernachtungen sind mit 425 826 aber um 0,2 Prozent geringfügig gesunken. Auch im Dezember betrug demnach die durchschnittliche Aufenthaltsdauer eines Gastes zwei Tage.

Die Messestadt Leipzig hat im Vorjahr bei den Übernachtungen einen Zuwachs um 2,5 Prozent verzeichnet, bleibt aber mit einer Zahl von 2,899 393 Millionen deutlich hinter Dresden zurück. Chemnitz als dritte sächsische Großstadt musste einen Rückgang von 5,9 Prozent auf 494 018 Übernachtungen registrieren. Den höchsten Zuwachs an Touristen erzielte im vergangenen Jahr die Sächsische Schweiz mit 5,5 Prozent im Vergleich zu 2015. Das Statistische Bundesamt Wiesbaden hatte für 2016 ein Plus bei den Übernachtungen von drei Prozent in Deutschland konstatiert.

Die Dresden Marketing GmbH, die Dresden national und international als Touristenziel vermarktet, will ihre Zahlen am 28. Februar vorlegen. Für dieses Jahr hofft die Tourismusbranche der Landeshauptstadt auf die Impulse, die der neue Konzertsaal im Kulturpalast setzen wird, der am 28. April eingeweiht werden soll. Auch von der neuen Dauerausstellung mit Prunkgewändern der Staatlichen Kunstsammlungen versprechen sich die Touristiker eine positive Wirkung. In diesem Jahr werden auch mehrere große Kongresse mit bis zu 8000 Teilnehmern in Dresden stattfinden.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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