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Lokales Dresden baut neue Querung über den Lockwitzbach
Dresden Lokales Dresden baut neue Querung über den Lockwitzbach
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08:59 12.08.2016
Auf dem fertig betonierten Pfeiler links führt die Brücke über den Lockwitzbach künftig zur Bahnhofstraße in Niedersedlitz. Quelle: Dietrich Flechtner
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Die Prof.-Billroth-Straße in Niedersedlitz wird von der Sackgasse wieder zur Durchgangsstraße. Das wird Autofahrer freuen, die die stark befahrene Heidenauer Straße meiden wollen. Zugleich wird es damit aber auch wieder lauter an der Ecke, an der die Lungkwitzer Straße in die Prof.-Billroth-Straße mündet und an der sich künftig wieder eine tragfähige Brücke anschließt. Denn die alte Querung über den Bach musste ersetzt werden. Sie war nach dem Hochwasser im Juni 2013 so hinüber, dass sie für den Autoverkehr gänzlich gesperrt werden musste. Nur Fußgänger und Radfahrer durften sie zuletzt noch nutzen. Diese Einschränkung soll bald ein Ende haben. Voraussichtlich im November endet das Sackgassen-Zeitalter auf der Prof.-Billroth-Straße. Dann soll die neue Querung über den Lockwitzbach fertig sein.

Diese Brücke ist gleich in mehrfacher Hinsicht eine deutliche Verbesserung gegenüber dem alten Bauwerk laut Reinhard Koettnitz, dem Leiter des Straßen- und Tiefbauamtes etwa 100 Jahre alt war. Sie wird etwas breiter und höher. Die Breite wächst um einen Meter, die Durchflusshöhe für den Lockwitzbach um 50 Zentimeter. So sei gewährleistet, dass auch ein Hochwasser, wie es etwa alle 100 Jahre auftritt, dort keinen Schaden mehr anrichten kann. Das haben Fachleute der Landestalsperrenverwaltung (LTV) errechnet. Koettnitz berichtete, sie hätten die „Wasserspiegellage simuliert“ mit dem Ergebnis, dass die 50 Zentimeter höhere Brücke perfekt ist für den Bach, der knapp elf Kilometer lang ist um am Kleinzschachwitzer Ufer in die Elbe mündet.

Zur Zeit laufen an der künftigen Brücke die Arbeiten an den sogenannten Widerlagern, auf denen das Bauwerk später an beiden Flussufern aufliegt. Ist die Brücke fertig, die übrigens schräg über den Bach führt, werden die Straßenanschlüsse gebaut. Dabei soll die Prof.-Billroth-Straße ab der Bahnhofstraße bis zur Heidenauer Straße eine Asphaltdecke bekommen und zusätzlich ein Stück der Lungkwitzer Straße aufgebessert werden.

Die Bauarbeiten laufen seit Anfang April. Sie kosten insgesamt rund 1,1 Millionen Euro und werden von der Baufirma „Krause & Co.“ aus Neuenkirchen im Erzgebirgskreis erledigt. Ist die Brücke fertig, geht die Stadt die Erneuerung der Lockwitzbachbrücke an, über die die Werkstraße in Großschachwitz führt. Dort starten die Arbeiten aber nicht vor 2019 oder 2020, prognostizieren die Verantwortlichen im Straßen- und Tiefbauamt.

Von Christoph Springer

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