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Auto & Verkehr Dresden baut Radverkehr aus - Konkrete Pläne für den Körnerweg

Verkehr Dresden baut Radverkehr aus - Konkrete Pläne für den Körnerweg

Radfahren in Dresden soll attraktiver und sicherer werden. „Das ist von großer Bedeutung für die Stadt, immer mehr Dresdner entscheiden sich für das Rad“, erklärte Bürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain. Am Mittwoch stellte der Grünen-Politiker die Planungen vor. Dazu gehören auch Arbeiten am Körnerweg.

 
 

Quelle: dpa

Dresden. Radfahren in Dresden soll attraktiver und sicherer werden. „Das ist von großer Bedeutung für die Stadt, immer mehr Dresdner entscheiden sich für das Rad“, erklärte Bürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain, der für Stadtentwicklung, Bau, Verkehr und Liegenschaften zuständig ist. Am Mittwoch stellte der Grünen-Politiker die aktuellen Planungen vor.

Im Mittelpunkt stehen unter anderem der Ausbau des Hauptroutennetzes beispielsweise mit der Erneuerung des Elbradwegs im Ostragehege (Pieschener Allee/Heinz-Steyer Stadion), die Anbindung der Elbbrücken an das Radwegenetz, Arbeiten am Körnerweg in Loschwitz oder auch der Radweg an der Bautzner Straße zwischen Albertplatz und Hoyerswerdaer Straße.

Das vom Dresdner Stadtrat beschlossene Radverkehrskonzept umfasst 470 Punkte. Grundlage ist der Verkehrsentwicklungsplan.

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Für die Diskussion um das Pflaster auf dem Körnerweg kündigte der Chef des Straßen- und Tiefbauamtes, Reinhard Koettnitz, an, dass im September/Oktober auf knapp 100 Metern neue Steine verlegt werden sollen. Da bei den erfolgten Tests eine Sorte zu rau und eine andere zu glatt gewesen sei, gebe es nun eine Zwischenvariante. Die Oberfläche der Steine sei so behandelt, dass sie „lauter kleine Krönchen“ habe, erklärte Koettnitz. Wenn das Pflaster verlegt sei, könne über die Form des weiteren Ausbaus diskutiert werden.

Für das Fahrradparkhaus am Hauptbahnhof laufen noch immer Machbarkeitsuntersuchungen. Die zweite Spur für den Elbradweg zwischen Fährgarten und Blauem Wunder befinde sich noch im Planfeststellungsverfahren. Termine könnten für beide Projekte daher noch nicht genannt werden, hieß es.

Radfahren in Dresden

Nach den Zahlen der Verwaltung umrunden die Dresdner an jedem Werktag mit dem Fahrrad 20-mal die Erde – sie radeln etwa 800.000 Kilometer. Dabei würden 19 Millionen Kilokalorien verbrannt. 28.200 Radfahrer würden zwischen 6 und 20 Uhr die Elbe überqueren – 40 Prozent mehr als 2010. Einen großen Anteil hat daran die Waldschlößchenbrücke, sie wird von 880.000 Radfahrern im Jahr genutzt. Das Radwegenetz ist 411 Kilometer lang.

Von Ingolf Pleil

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