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Lokales Dresden-Tourismus setzt auf Elbland und „Alexa“
Dresden Lokales Dresden-Tourismus setzt auf Elbland und „Alexa“
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18:18 11.10.2017
Das letzte Foto vor dem Abschied: Am 1. November übernimmt Kai Schulz interimsmäßig den Job von Bettina Bunge.  Quelle: Dietrich Flechtner
Dresden

 Es war ihr letzter offizieller Presseauftritt und sie meisterte ihn gewohnt engagiert. Bettina Bunge, scheidende Geschäftsführerin der Dresden Marketing GmbH (DMG), hat am Mittwoch die touristische Kampagne für das kommende Jahr vorgelegt. Es ist eine ambitionierte Marschroute, auf die die langjährige DMG-Chefin ihren Interimsnachfolger Kai Schulz schickt. Auf der Agenda stehen traditionelle Themen, eine Neuheit und eine gewisse „Alexa“.

„Dresden Elbland – Lebendige Traditionen“ heißt der neue Slogan für das Jahr 2018. Und darin versteckt sich auch schon die Neuheit. Denn ab dem 1. Januar wird in 15 touristischen Märkten die Werbetrommel für die Stadt und das sächsische Elbland von Torgau über Meißen bis Pirna gerührt. Zudem geht es wie gewohnt darum, mit entsprechenden Kampagnen Dresden nicht nur als Reiseziel, sondern auch als Kongressstandort anzupreisen. Mit dem Slogan „Exzellenzstadt Dresden“ unterstützt die DMG primär die Bewerbung der TU Dresden im Rahmen der Exzellenzinitiative.

Touristische Höhepunkte gibt es 2018 zuhauf, auf die sich die Marketing-Experten stürzen können. Zu nennen wären neben den Zugpferden Kraftwerk Mitte und Kulturpalast beispielsweise der Skilanglauf World Cup im Januar, der 13. SemperOpernball, die 41. Dresdner Musikfestspiele, die Neuen Burgfestspiele Meißen und natürlich der 584. Striezelmarkt. Besonders am Herzen liegt Bunge und Schulz aber der Germany Travel Mart. Vom 5. bis 8. Mai findet die zentrale Veranstaltung für den Deutschland-Tourismus, zu der rund 1000 Experten aus der Branche erwartet werden, erstmals nach 20 Jahren wieder in der Landeshauptstadt statt.

Die „Nach-Bunge-Ära“, wie es Kai Schulz nennt, ist also bestens vorbereitet, weshalb der Stadtsprecher und Interims-DMG-Chef auch gelassen in die Zukunft blickt: „Meine Aufgabe ist es vor allem, den Laden am Laufen zu halten.“ Er kann positiv gestimmt ans Werk gehen, denn nach zwei schwierigen Jahren erlebt der Dresden-Tourismus wieder einen Aufschwung. „Die guten Zahlen vom ersten Halbjahr haben sich auch im Juli und September bestätigt. Ich gehe davon aus, dass wir Ende 2017 ein Übernachtungszuwachs von drei bis fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr haben“, sagt Bunge.

Auch ein Verdienst, den sich die 49-Jährige zuschreiben kann. Nicht zuletzt, weil sie gegenüber neuen Technologien immer aufgeschlossen war. „Wichtig ist, dass der Wurm dem Fisch schmeckt“, sagt sie dazu. Heißt im Klartext: Einige Gäste begeben sich liebend gern mit Broschüren auf Städtetour, andere setzen gänzlich auf ihr Smartphone. Alle Kanäle zu bespielen, lautet deshalb die Devise. Ein weiterer soll künftig noch hinzu kommen – und zwar in Form des sprachgesteuerten Gerätes „Alexa“. Wann sind die Abfahrtszeiten der Sächsischen Dampfschiffahrt? Wie wird das Wetter in Dresden? Wo befindet sich der Hauptbahnhof? Diese Fragen könnte „Alexa“ in Zukunft in den städtischen Touristinformationen beantworten. „Wir bereiten die Grundlagen dafür, dass lokale Partner auf diese hochmodernen Technologien zugreifen können“, kündigt Bunge an. Eine letzte Innovation vor ihrem Weggang aus Dresden.

Von Christin Grödel

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