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Lokales Dresden-Tourismus boomt und boomt
Dresden Lokales Dresden-Tourismus boomt und boomt
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07:31 24.05.2018
Dresden zeigt sich von seiner besten Seite und lockt Touristen an. Quelle: Franziska Schmieder
Dresden

Der Dresden-Tourismus hat ein sensationelles erstes Quartal hingelegt. Zweistellige Zuwachsraten im Vergleich zum Vorjahr hat es lange Zeit nicht gegeben. Ganz im Gegenteil: Die vergangenen Jahre waren eher von Rückschlägen geprägt. Anders in den ersten drei Monaten des Jahres 2018: Die Zahl der Ankünfte ist laut dem Statistischen Landesamt des Freistaates Sachsen in kamenz um 15,4 Prozent im Vergleich zum ersten Quartal des Jahres 2017 gestiegen, die Zahl der Übernachtungen sogar um 16,8 Prozent.

418 763 Touristen kamen in den ersten drei Monaten dieses Jahres in die Landeshauptstadt und buchten 816 458 Übernachtungen. Deutliche Steigerungsraten gab es sowohl bei den Touristen aus dem Inland als auch bei den ausländischen Dresden-Besuchern. 341 129 Gäste aus Deutschland und 77 067 Touristen aus anderen Ländern kamen im ersten Quartal nach Dresden.

Der Zuwachs bei den Inlands-Gästen beträgt 14,3 Prozent und bei den ausländischen Besuchern sogar 20,7 Prozent. Die Dresden-Touristen aus dem Ausland buchten 21 Prozent mehr Übernachtungen als im ersten Quartal 2017, die deutschen Gäste 15,8 Prozent mehr. Im Durchschnitt blieben die Gäste 1,9 Tage in der Stadt. Dieser Wert ist ausbaufähig. Je länger die Gäste bleiben, umso mehr Übernachtungen buchen sie.

Der Zahlen für den Monat März bestätigen den Quartalstrend: 143 187 Inlandsgäste kamen nach Dresden, ein Plus von 14,7 Prozent im Vergleich zum März 2017. Aus dem Ausland kamen mit 30 653 Touristen 20 Prozent mehr Besucher an die Elbe. Insgesamt beträgt das Plus bei den Ankünften 14,6 Prozent. Die Zahl der Übernachtungen ist im März um 14,1 Prozent gestiegen.

Die glänzenden Zuwachsraten wirken sich auch auf die Einnahmen aus der Beherbergungssteuer aus. Die Stadt kassierte im ersten Quartal dieses Jahres 2,26 Millionen Euro aus der Touristenabgabe, teilte jetzt Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) auf Anfrage des Linke-Fraktionsvorsitzenden André Schollbach mit. Die ersten drei Monate des Jahres sind eher die umsatzschwachen in der Tourismuswirtschaft, so dass die Verwaltung durchaus darauf hoffen darf, in diesem Jahr die Zehn-Millionen-Marke zu durchbrechen. 2017 hatte die Stadt 9,53 Millionen Euro Beherbergungssteuer eingenommen.

Angesichts des Touristenbooms könnte im nächsten Jahr sogar die vom Stadtrat beschlossene Steuersenkung kompensiert werden. Die Abgabe sinkt ab 1. Januar 2019 von derzeit 6,6 Prozent des Zimmerpreises auf 6 Prozent.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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